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Rauchen schadet den Zähnen

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Raucher sind schnell einen Zahn los

06.05.2010, 08:32 Uhr | dpa, dpa

Rauchen schadet den Zähnen. Rauchen ist schädlich für die Mundgesundheit (Foto: imago)

Rauchen Sie noch? (Foto: imago)

Raucherlunge, Raucherbein und Raucherzahn - dass Zigaretten für diverse Organe höchst schädlich sind, weiß fast jeder. Weniger bekannt ist, dass auch die Zähne Schaden vom ständigen Qualmen nehmen. Raucher haben ein doppelt so hohes Risiko für Zahnausfall wie Nichtraucher. Das geht aus dem neuen Report "Rauchen und Mundgesundheit" hervor, den die Bundeszahnärztekammer gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) herausgegeben hat.

Sind Schadstoffe im Tabakrauch schuld?

Raucher leiden demnach wesentlich häufiger unter Zahnfleischerkrankungen wie Parodontose, die zur Lockerung der Zähne führen. Schuld am Raucherzahn sind vermutlich die Schadstoffe im Tabakrauch. Sie zerstören langsam aber sicher den Kieferknochen. "Besonders tückisch ist dabei, dass Rauchen das Zahnfleischbluten unterdrückt, welches ein typisches Zeichen einer Parodontitis und ein Warnhinweis für die Erkrankung ist", schreiben die Autoren des Reports. Die Betroffenen würden dadurch lange Zeit nichts von ihrer Krankheit bemerken.

Chronische Parodontalerkrankung trifft eher Raucher

Mehr als 70 Prozent der Patienten mit einer chronischen Parodontalerkrankung seien Raucher. Bei ihnen sei das Risiko für diese Krankheit fünf- bis sechsmal höher als bei Nichtrauchern. Die Erkrankung verlaufe umso schwerer, je mehr und je länger der Patient rauche.

Mundhöhlenkrebs trifft vor allem Männer

Rauchen schädige aber nicht nur Zähne und Zahnfleisch, sondern könne auch Mundhöhlenkrebs verursachen, heißt es in dem Report: Je nach Tabakmenge haben Raucher ein bis zu sechsmal höheres Erkrankungsrisiko. "In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 10.000 Menschen an Krebs der Mundhöhle und des Rachens und rund 4500 sterben daran - vor allem Männer", sagt die Vorsorgeexpertin des DKFZ, Martina Pötschke-Langer. 2007 standen diese Erkrankungen bei Männern an Platz 7 und bei Frauen an 16. Stelle der Krebstodesursachen.

Zahnärzte sind gefragt

Auch Zahnärzte sollen zukünftig aktiver darauf hinwirken, dass ihre Patienten mit dem Rauchen aufhören. "In Deutschland gehen rund 76 Prozent der Erwachsenen und etwa 66 Prozent der Jugendlichen mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt", sagte Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer. Diese Besuche seien eine gute Möglichkeit, über die Risiken aufzuklären und zu einem Rauchstopp zu motivieren. Der neue Report liefere allen Zahnärzten einfach umsetzbare Hilfsstrategien für die Raucherberatung. Rund ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland raucht. Seit einigen Jahren nimmt der Tabakkonsum, insbesondere bei jungen Menschen, allmählich ab. Den DKFZ-Zahlen zufolge gilt das besonders für die alten Bundesländer.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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