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COPD: Raucherlunge wird meist viel zu spät erkannt

08.10.2010, 08:45 Uhr | wve / Mit Material von Pressetext

COPD: Raucherlunge wird meist viel zu spät erkannt. Die Raucherlunge wird meist zu spät erkannt. (Foto: dpa)

Die Raucherlunge wird meist zu spät erkannt. (Foto: dpa)

COPD - die so genannte Raucherlunge - ist weltweit die am meisten unterschätzte Epidemie. Bei drei von vier Erkrankten wird sie nicht oder erst sehr spät erkannt. Darauf wiesen Experten beim European Health Forum in Gastein hin. In Europa leiden rund 44 Millionen Menschen an der Krankheit, 80 Prozent davon sind Raucher. Ohne rechtzeitige Behandlung kommt es zu starker Atemnot und oft auch zum Tod.

Schäden an der Lunge sind irreparabel

Laut WHO wird COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) weltweit bei 75 Prozent der Patienten nicht oder erst im sehr späten Stadium diagnostiziert. Dabei gibt es innerhalb Europas große Unterschiede: Während in den Niederlanden die Früherkennungsrate recht hoch ist, wissen in Großbritannien zwei der geschätzten drei Millionen Betroffenen nichts von ihrer Krankheit. Die Schäden von COPD sind irreparabel. Je früher die Diagnose und Behandlung erfolgt, desto besser sind auch die Aussichten für den Patienten.

So erkennt man COPD

Typisch für die chronische Lungenkrankheit sind die so genannten "AHA"-Symptome: Auswurf (beim Husten hervorgebrachter Schleim aus den Atemwegen), Husten - besonders am frühen Morgen - und Atemnot. Letztere tritt zunächst nur unter körperlicher Belastung auf, weshalb sie häufig ignoriert wird. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium leiden die Betroffenen auch in Ruhephasen an Atemnot.

Raucher ignorieren Symptome von COPD

80 Prozent der COPD-Patienten handeln sich die Krankheit durch Rauchen ein, der Rest durch Gase und Staub im Beruf oder auch durch Passivrauch. "Raucher sehen frühe Symptome wie das morgendliche Husten, Auswurf oder Atemnot als normal an und meiden den Arzt, da sie wissen, dass er ihnen Rauchverzicht empfehlen wird", sagt Otto Spranger, Sprecher der Lungenunion. Spranger fordert dringend Kampagnen zur besseren Wahrnehmung von COPD. Auch in der Forschung und bei der Behandlung der diagnostizierten Patienten gebe es noch große Lücken, so der Experte.

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