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Rauchen: Der Qualm steigert das Demenzrisiko

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Rauchen  

Rauchen schädigt das Gehirn

26.11.2012, 11:21 Uhr | ag

Rauchen: Der Qualm steigert das Demenzrisiko. Rauchen schadet nicht nur Herz und Lunge, es vernebelt auch das Gedächtnis. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rauchen schadet nicht nur Herz und Lunge, es vernebelt auch das Gedächtnis. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rauchen schadet dem Gehirn, besonders dem Gedächtnis. Das ergab eine englische Studie am King's College in London. Demnach wirkt sich der blaue Dunst sogar stärker auf die Denkleistung aus als Bluthochdruck und Übergewicht. Durch eine vernünftigen Lebensstil können Betroffene jedoch das Risiko einer Demenz senken.

Tests zur Entwicklung der Gedächtnisleistung

Im Rahmen der Studie, die im "Journal Age and Ageing" veröffentlicht wurde, untersuchten die Forscher 8.800 Personen über 50 Jahren. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, inwiefern der Lebensstil das Risiko, einen Schlaganfall, einen Herzinfarkt oder eine Demenz zu bekommen, erhöht. Hierzu absolvierten die Teilnehmer verschiedene Gedächtnistests, bei denen sie neuer Wörter lernen und möglichst viele Tierarten innerhalb von einer Minute aufzählen mussten. Die gleichen Tests wurden erneut nach vier beziehungsweise acht Jahren durchgeführt.

Der Lebensstil beeinflusst die Gehirnfunktionen

Die Ergebnisse zeigen, dass das Herzinfarkt- und oder Schlaganfallrisiko in engem Zusammenhang mit dem Rückgang kognitiver Fähigkeiten steht. Besonders bei den Rauchern zeigte sich dieses Phänomen. "Der Rückgang der Gedächtnisleistung steigt mit zunehmendem Alter und beeinträchtigt den Alltag und das Wohlbefinden der Betroffenen," erklärt Dr. Alex Dregan vom Forschungsteam. Es geben dabei eindeutige Risikofaktoren, die diesen Prozess beschleunigten.

Rauchen und Bluthochdruck schaden dem Gedächtnis

"Mehrere Studien haben bereits gezeigt, dass Rauchen und hoher Blutdruck in Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko von verminderter Gedächtnisleistung und Demenz steht", erklärt der Alzheimer-Forscher Dr.Ridley gegenüber BBC: Die aktuelle Studie bestätige dies. Da der Rückgang der Gehirnfunktionen in Demenz enden kann, sei es wichtig diese Faktoren zu kennen. Nur so könnten geeignete Präventionsmaßnahmen entwickelt werden. Der Experte empfiehlt, dass jeder ab der Lebensmitte die Gesundheit seines Herzkreislaufsystems im Auge behalten sollte.

Jeder kann sein Demenzrisiko mindern

"Wir alle wissen, dass Rauchen, hoher Blutdruck, hoher Cholesterinspiegel und ein hoher BMI schlecht fürs Herz sind", heißt es in einem Kommentar der Britischen Alzheimer-Gesellschaft gegenüber BBC. Die Studie am King's College liefere hierfür einen weiteren Beweis und zeige außerdem, dass die genannten Risikofaktoren auch fürs Gehirn schädlich seien. Jeder Dritte über 65 entwickele eine Demenz. Allerdings könne jeder Einzelne dazu beitragen, sein Risiko zu senken. Hierzu empfehlen die Experten "eine ausgewogene Ernährung", ein "gesundes Körpergewicht" und "sportliche Betätigung". Zusätzlich sollten die Betroffenen regelmäßig ihren Blutdruck und Cholesterinspiegel kontrollieren und vor allem nicht rauchen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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