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Sieben Fehler bei der Körperpflege, die wir täglich machen

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Sieben Fehler im Bad, die vielleicht auch Sie täglich machen

12.10.2017, 15:32 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel, t-online.de

Sieben Fehler bei der Körperpflege, die wir täglich machen. Hautärzte raten davon ab, Shampoo auch als Duschgel zu verwenden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/vadimguzhva)

Hautärzte raten davon ab, Shampoo auch als Duschgel zu verwenden. (Quelle: vadimguzhva/Thinkstock by Getty-Images)

Jeder hat seine ganz eigene Routine im Bad. Die meisten Abläufe sind so zur Gewohnheit geworden, dass man schon gar nicht mehr darüber nachdenkt. Doch es lohnt sich. Mit ein paar kleinen Veränderungen lässt sich für die Gesundheit so manches Plus erzielen.

Für viele gehört die morgendliche Rasur zum Start in den Tag dazu. Doch gerade wer nass rasiert, profitiert davon, wenn er die Stoppeln vor dem Schlafengehen entfernt. Dann hat die Haut über Nacht ausreichend Zeit, sich von den Mikroverletzungen zu erholen und man hetzt nicht mit roten Pickelchen und im schlimmsten Fall sogar mit kleinen Blutungen auf die Arbeit. Das gilt sowohl für die Rasur im Gesicht als auch für die anderen Bereiche des Körpers.

Besser abends rasieren und auf Duschgel für die Rasur verzichten

Vor allem Frauen greifen für die Rasur gerne zu Duschgel, weil es schneller geht: Körper einschäumen, rasieren, fertig. Hautärzte raten davon allerdings ab, da Duschgel die Reizungen, die bei der Rasur entstehen, verstärken kann. Schuld sind oft Parfumstoffe und aggressive Tenside. Besser geeignet ist eine rückfettende Rasiercreme ohne Alkohol. Darüber gleitet die Klinge leichter. Eine Creme, etwa mit hautberuhigender Aloe Vera oder die Wundheilung unterstützendem Dexpanthenol ist nach der Rasur eine gute Pflege.

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Zahnbürste alle zwei Monate auswechseln

Sie steht im Zahnputzbecher und wartet täglich auf ihren Einsatz: die Zahnbürste. Doch auch wenn man sie oft benutzt, vergisst man leicht, sie regelmäßig auszutauschen. Zahnärzte empfehlen alle zwei Monate eine neue Zahnbürste – und nach einer Erkältung sofort. Denn in den Borsten sammeln sich Bakterien und Viren an. Das feuchte Milieu begünstigt die Vermehrung zusätzlich. Schätzungen zufolge tummeln sich auf der Zahnbürste durchschnittlich 100 Millionen Keime. Um die Besiedelung möglichst gering zu halten, sollte man die Zahnbürste nach dem Putzen immer gründlich abspülen und mit dem Kopf nach oben zum Trocken in den Becher stellen. Außerdem strapaziert die regelmäßige Beanspruchung die Borsten. Oft stehen sie in alle Richtungen ab – dadurch riskiert man kleine Verletzungen im Mund.

Wirk-Shampoos ausreichend lange auf dem Kopf lassen

Ist morgens die Zeit knapp, wird auch das Haarewaschen oft im Schnelldurchgang vollzogen. Doch gerade wer Shampoos mit speziellen Wirkstoffen verwendet, etwa gegen Schuppen, sollte Zeit einplanen. Nur mit einer ausreichenden Einwirkzeit kann die Kopfhaut die Wirkstoffe aufnehmen. Hautärzte raten, Wirk-Shampoos fünf bis zehn Minuten auf dem Kopf zu lassen. Manche Shampoos benötigen sogar noch mehr Einwirkzeit. Das ist auf dem Produkt angegeben. In der Zwischenzeit kann man zum Beispiel die Zähne putzen oder einen Kaffee oder Tee genießen – und davon ebenfalls profitieren. 

Dem Darm die Zeit geben, die er braucht

Warme Getränke und Koffein regen die Darmtätigkeit an. Das kann vor allem morgens von Vorteil sein, wenn die Zeit knapp ist. Gastroenterologen wissen: Der Darm braucht bis zu zehn Minuten, bis die natürliche Darmmotorik einsetzt und der Darm seine Arbeit verrichtet. Diese Zeit sollte man ihm geben. Wer auf der Toilette etwas länger braucht, "bis es klappt", dem kann ein warmes Getränk gute Hilfe leisten. Starkes Pressen und Drücken sind No-Gos. Dadurch steigt das Risiko, dass sich auf Dauer die Hämorriden krankhaft vergrößern.
Länger als nötig sollte man auf dem Thron nicht verweilen. Die Analregion muss aufgrund der "durchhängenden" Sitzhaltung einiges an Druck auf die Gefäße und das Gewebe aushalten. Zu lange Sitzungen können langfristig betrachtet ebenfalls Hämorriden begünstigen. Tipp: Eine weitere Unterstützung kann ein Toilettenhocker bieten, auf den die Beine gestellt werden. Der so entstehende steilere Winkel zwischen Enddarm und After sorgt dafür, dass sich der Enddarm begradigt und der Stuhl leichter herausgleiten kann. Eine Höhe zwischen 20 und 30 Zentimetern ist Darmexperten zufolge ideal.

Den Körper besser nicht mit Shampoo waschen

Um Zeit zu sparen, greifen viele für die Körperreinigung zu Shampoo. Dermatologen raten davon allerdings ab, da es zu unschönen Hautreaktionen kommen kann. Shampoos haben meist eine stark entfettende Wirkung, um den Talg von Kopfhaut und Haaren zu lösen. Während die Kopfhaut damit in der Regel gut klarkommt, können andere Hautbereiche unnötig ausgetrocknet werden. Zudem haben viele Wirkstoffe, die in Shampoos eingesetzt werden, auf der Haut nichts zu suchen. Dazu gehören beispielsweise Climbazol und Pirocton Olamin, die gegen Schuppen zum Einsatz kommen. Auch Silikone sind für die Haut nicht empfehlenswert.

Übertriebene Intimhygiene begünstigt Infektionen

Im Intimbereich sollte man generell auf alles verzichten, was schäumt. Duschgel und Seife trocknen die Haut unnötig aus und schwächen die natürliche Abwehr. Dadurch steigt unter anderem das Risiko für Blasenentzündungen und Scheidenpilze. Gynäkologen raten, den Intimbereich nur mit Wasser zu reinigen. Auch bei Intimwaschgelen, Intimdeos und Slipeinlagen mit Frischeduft ist Vorsicht geboten. Weniger ist untenrum mehr. Sogar die Analregion kann empfindlich reagieren. Juckreiz, Nässen und winzige entzündete Risse können die Folge sein. Viele reagieren auch auf feuchtes Toilettenpapier mit unangenehmen Reizungen. Die Duft-, Konservierungs- und Feuchthaltemittel tun der zarten Haut nicht gut.

Hornhaut nicht komplett von den Füßen hobeln

Und auch, wenn vor allem Frauen sie als störend empfinden: Zu viel Hornhaut sollte man von den Füßen nicht entfernen. Es sollte immer eine dünne Schicht am Fuß erhalten bleiben. Sie stellt eine wichtige Schutzbarriere gegen Bakterien, Viren und Keime dar. Außerdem reduziert Hornhaut mechanische Belastungen, wie sie etwa durch zu enge Schuhe hervorgerufen werden. Das beugt Blasen und Schürfungen vor. Damit die Füße trotzdem gepflegt aussehen und die Hornhaut geschmeidig bleibt, sollte man sie regelmäßig eincremen.

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