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Die besten Hygienetipps bei Erkältungen

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Nicht nochmal anstecken!  

Von Nasenspray bis Zahnbürste: Die besten Hygienetipps bei Erkältungen

26.11.2017, 14:10 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel, t-online.de

Die besten Hygienetipps bei Erkältungen. Wer sich nochmal ansteckt, der braucht oft doppelt solange um die Erkältung wieder loszuwerden. Versuchen sie das Risiko zu verringern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Christin Klose)

Wer sich nochmal ansteckt, der braucht oft doppelt solange um die Erkältung wieder loszuwerden. Versuchen sie das Risiko zu verringern. (Quelle: Christin Klose/Thinkstock by Getty-Images)

Es ist einfach nervig: Die Erkältung ist gerade überstanden, schon kratzt es erneut im Hals. Ist das Immunsystem geschwächt, haben Erreger leichtes Spiel. Mit den richtigen Hygienemaßnahmen entlastet man seine Körperabwehr, beugt einer Neuansteckung vor und schützt seine Mitmenschen. 

In den Monaten Oktober bis März haben Erkältungs- und Grippeviren Hochsaison. Experten zufolge liegt das vor allem an dem nasskalten Wetter, der trockenen Heizungsluft und daran, dass sich viele Menschen in geschlossenen Räumen aufhalten. Ist einer erkältet, verbreiten sich die Viren rasch.

Bis zu vier Erkältungen muss jeder pro Jahr durchstehen

Zudem verändern sich die rund 200 bekannten Erkältungsviren ständig – ebenso Grippeviren. Das macht es für den Körper unmöglich, eine dauerhaft funktionierende Abwehr aufzubauen. Bis zu vier Erkältungen muss jeder im Jahr überstehen. Damit es nicht mehr werden – und im Idealfall weniger – sollte jeder einige Hygienetipps beherzigen.

Nasenspray: Den Sprühkopf erst loslassen, wenn er aus der Nase ist

Nasentropfen und -sprays sind wirksame Helfer gegen eine verstopfte Nase. Sie erleichtern das Atmen, lassen die Schleimhäute abschwellen und unterstützen den Abfluss des Sekrets. Apotheker raten, den Sprühkopf eines Nasensprays nach dem Sprühstoß so lange heruntergedrückt zu halten, bis man ihn wieder ganz aus der Nase gezogen hat. Sonst können Sekret und Viren in das Fläschchen eingesogen werden und die Erkältungsdauer unnötig verlängern. Das gilt auch für Nasentropfen: Den Balg am Tropfer erst loslassen, wenn er nicht mehr in der Nase ist.

Nasentropfen und -sprays niemals teilen

Ebenfalls ratsam ist es, sofern ein Wasserhahn in der Nähe ist, den Sprühkopf beziehungsweise den Tropfer kurz unter Wasser abzuspülen. Grundsätzlich sollten sich Erkältete Nasentropfen und -sprays nicht teilen, um die Viren nicht unnötig zu verteilen und von einer Erkältung zur nächsten zu steuern. Nach der Erkrankung sollte man das Produkt entsorgen.

Taschentücher: Nicht mehrmals in ein Tuch schnäuzen

Ebenfalls entsorgen sollte man das Taschentuch, nachdem man hinein geschnäuzt hat. Wer das Tuch mehrmals verwendet, läuft Gefahr, die Erkältungsviren erneut an Nase und Hände zu bringen und weiter zu verteilen. Das kann nicht nur die Krankheitsdauer verlängern, sondern erhöht auch das Risiko, andere anzustecken.

Händewaschen: So oft wie möglich

Nicht nur während einer Erkältung gilt: So oft wie möglich Hände waschen. So schützt man sich und andere vor Erkältungs- und Grippeviren. 30 Sekunden sollte man die Hände einseifen und anschließend gründlich abwaschen. Wichtig: Nur in Verbindung mit Seife lassen sich die Erreger zuverlässig abspülen. Unterwegs kann man zu Desinfektionsmitteln greifen.

Außerdem sollte man darauf achten, die Finger aus dem Gesicht zu lassen. Durch den Kontakt mit verschiedenen Oberflächen sowie durch Händeschütteln gelangen immer wieder Erreger an die Hände. Zwischendurch immer wieder auch das Handy reinigen.

Husten und Niesen: Der Ärmel bietet eine schützende Barriere

Wer husten und niesen muss, sollte dies nie in die Hände tun. Am besten wendet man sich ab und nimmt die Armbeuge schützend vor den Mund. Der Ärmel bildet eine schützende Barriere und verhindert, dass die Tröpfchen durch die Luft katapultiert werden.

Dem Körper ausreichend Ruhe gönnen

Wichtig ist außerdem, die Erkältung oder Grippe ausreichend auszukurieren und Körper und Immunsystem genügend Zeit zur Erholung zu geben. Ist die Körperabwehr geschwächt und mit neuen Viren konfrontiert, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Büro, riskiert man eine weitere Ansteckung.

Außerdem infiziert man seine Mitmenschen. Die Behauptung, Erkältungen seien nur zu Beginn ansteckend, ist falsch. Die Viren werden bereits in der Inkubationszeit übertragen, wenn man selbst noch nichts von der Ansteckung weiß. Und auch wenn die Beschwerden nachlassen, können die Viren noch übertragen werden. Virologen zufolge kann man bis zu einer Woche ansteckend sein.

Nach der Erkältung Zahnbürste wechseln

Zahnärzte raten zudem, nach der Erkältung die Zahnbürste zu wechseln – vor allem, wenn Bakterien mit im Spiel waren. Während der Körper gegen die überstandenen Viren einen Schutz entwickelt, ist es möglich, Bakterien erneut zu übertragen. Vor allem wenn die Zahnbürste nicht richtig abgespült wird und lange feucht ist, ist das Risiko erhöht. 

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