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Homöopathie bei Kopfschmerzen: So helfen Globuli

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Sanfte Medizin  

Homöopathie kann bei Kopfschmerzen helfen

31.05.2017, 17:01 Uhr | nk (CF)

Homöopathie bei Kopfschmerzen: So helfen Globuli. Vor der Behandlung mit homöopathischen Mitteln sollten die Ursachen der Kopfschmerzen ermittelt werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Vor der Behandlung mit homöopathischen Mitteln sollten die Ursachen der Kopfschmerzen ermittelt werden (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Homöopathie ist eine Alternative zur herkömmlichen Behandlung von Kopfschmerzen, wenn diese nicht als Symptom einer akuten Erkrankung auftreten. In welchen Fällen eine homöopathische Behandlung in Frage kommt und welche Mittel sich zur Linderung je nach Art der Kopfschmerzen eignen.

Homöopathie und Kopfschmerzen

Bevor Sie die Homöopathie zur Behandlung von Kopfschmerzen zu Rate ziehen, sollten Sie beachten, dass Kopfschmerzen an sich keine Krankheit, sondern immer nur ein Symptom verschiedenster Störungen und Erkrankungen sind.

Sie sollten immer nur dann homöopathisch behandelt werden, wenn sie aufgrund einer nachvollziehbaren Ursache und nicht mit bedrohlichen anderen Symptomen zusammen auftreten.

Dazu gehören:

  • sehr plötzlich auftretender und heftiger Schmerz
  • gleichzeitiger massiver Schwindel
  • gleichzeitige Übelkeit und Erbrechen
  • Schmerz in Kombination mit Müdigkeit, Schläfrigkeit oder Bewusstlosigkeit
  • keine unmittelbare Ursache 

Diese Symptome lassen auf eine akute Erkrankung, wie akutes Hirnbluten, einen Hirntumor, eine Gehirn- oder Hirnhautentzündung sowie Bluthochdruck schließen, wie der deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte auf seiner Seite erklärt. In diesen Fällen müssen Sie sich schnellstmöglich in schulmedizinische Behandlung begeben.

Wenn die Schmerzen in regelmäßigen Intervallen in ähnlicher Weise und mit ähnlichen Begleitumständen auftreten, kann eine Behandlung bei einem erfahrenen homöopathischen Arzt in Frage kommen. Trotzdem sollte auch hier vorher eine sorgfältige fachärztliche Untersuchung der Ursachen stattfinden. 

Der homöopathische Arzt stellt Ihnen die passenden Mittel zusammen, die  richtig und individuell auf Ihre Beschwerden abgestimmt sind. Wichtig ist auch hier immer die richtige Diagnose, um welchen Kopfschmerz-Typ es sich handelt, um die passende Therapie bestimmen zu können. 

Diese Mittel haben sich bei Kopfschmerzen bewährt

Die Medikamente, die hier zum Einsatz kommen, werden auf natürlicher Basis erstellt. Zum Einsatz kommen hier zum Beispiel Mittel wie Spigelon, Hevert-Migräne, Antimigren oder Gelsemium-Homaccor. Es gibt aber noch eine ganze Reihe weiterer homöopathischer Wirkstoffe wie beispielsweise Gelsemium, Belladonna, Sepia, Nux vomica oder Iris versicolor, die zur Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne einzeln sowie in Kombination eingesetzt werden.

Für den optimalen Erfolg kann es auch sein, dass zunächst einige Mittel ausprobiert werden, um die richtigen Dosierungen zu finden. Die folgende Tabelle gibt Ihnen eine kurze Übersicht über die verschiedenen Wirkstoffe und ihre Einsatzgebiete. Die Arzneien sollten jedoch immer nur nach sorgfältiger Abstimmung mit einem homöopathischen Arzt zum Einsatz kommen, da die jeweils individuellen Umstände des Patienten für den Therapieerfolg essentiell sind. 

Art der Kopfschmerzen und spezifische UrsachenHomöopathische Wirkstoffe
Rechtsseitige Kopfschmerzen

Belladonna

Lycopodium 

Natrium muriaticum 

Linksseitige Kopfschmerzen

Lachesis

Sepia

Kopfverletzungen durch Unfall oder Sturz, Gehirnerschütterung (vor Behandlung unbedingt einen Arzt aufsuchen!)

Arnica

Hypericum 

Sonnenhitze, Sonnenstich, Hitzschlag, Fieber

Belladonna

Lachesis

Grippaler Infekt, Fieber, VerstopfungBryonia
Grippaler Infekt, Fieber, SchwächegefühlGelsemium
Emotionale Verletzungen, Ärger, Schreck, Wut

Ignatia

Staphisagria

Schlafmangel, zu viel AlkoholNux vomica

Im Zweifelsfall immer zu Arzt

Kritiker halten der Homöopathie vor, dass die Globuli nur einen Placebo-Effekt erzielen. Inwiefern homöopathische Arznei das geeignete Mittel ist, muss letztlich jeder selbst entscheiden. Grundsätzlich gilt: Auch eine homöopathische Behandlung kann den Arztbesuch oder einen Gang zum Heilpraktiker nicht ersetzen. 

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