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Die Besonderheiten der Salzsauna

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Die Besonderheiten der Salzsauna

16.02.2012, 10:25 Uhr | aw (CF)

Dass eine Salzsauna eine positive Wirkung auf Körper und Geist hat, ist unbestritten. Im Zuge des Wellness-Booms der letzten Jahre hat vor allem eine ganz besondere Form des "weißen Golds" an Popularität gewonnen: Das sogenannte "Himalaya Salz".

Salzsauna: Geheimnis des "Himalaya Salzes"

Bei „Himalaya“ denken wir an große, schneebedeckte Gletscher, unberührte Natur sowie einen der noch wenigen, ursprünglichen Orte unserer Erde. Das erwähnte Salz hat damit – auch wenn es eigentlich gut passen würde – leider nichts zu tun: Im Himalaya gibt es keine Salzquellen. Stattdessen wird das Salz rund 250 Kilometer entfernt in der weltweit größten Salzmine abgebaut. Konkret handelt es sich dabei um durch Eisenoxide zartrosa-gefärbtes Steinsalz, das zu knapp 90% aus Natriumchlorid und 10% aus anderen Mineralien wie beispielsweise Gips besteht.

Der sagenumwobene Alleskönner

In den letzten Jahren wird diese Salz-Art verstärkt im Saunabereich verwendet. In der Regel wird die Anwendung mit einer milden Sauna von etwa 60 Grad Celsius kombiniert. Natürlich muss bei einer Salzsauna nicht zwingend „Himalaya Salz“ benutzt werden – auch jede andere Sorte kommt grundsätzlich infrage.

Salz galt früher nicht von ungefähr als Allheilsmittel und „weißes Gold“. Heute ist ergründet, dass Salz vor allem eine neutralisierende Eigenschaft hat. Daher vermutet man, dass eine entsprechende Behandlung beispielsweise die Einwirkungen verschiedener Umweltgifte wie zum Beispiel Smog eindämmen kann. Davon abgesehen wirkt Salz auch positiv auf die Haut sowie die Atemwege.

Wirkung des Salzes auf die Haut

Die Einwirkung auf die Haut ist wohl am ehesten sichtbar: Nach einem Peeling mit Salzkristallen fühlt sich die Hautoberfläche am nächsten Tag überaus sanft an, da beim Einreiben die oberflächlichen, abgestorbenen Hautschüppchen abgetragen werden. Neben diesem „Peeling-Effekt“ wirkt das Salz in der Sauna auch schweißtreibend und desinfizierend. Unabhängig von der gewählten Sorte wird das Salz wohlgemerkt nicht auf den heißen Saunastein geträufelt, sondern ausschließlich auf den Körper aufgetragen.

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