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Augenbeschwerden  

Gerstenkorn homöopathisch behandeln

21.09.2015, 17:18 Uhr | hm (CF), AP

Gerstenkorn homöopathisch behandeln. Lässt sich ein Gerstenkorn homöopathisch behandeln? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Lässt sich ein Gerstenkorn homöopathisch behandeln? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Es juckt am Auge und beim Blick in den Spiegel erkennen Sie die Verdickung am Lid: ein Gerstenkorn. Was hilft - und wie lässt sich ein Gerstenkorn mit Homöopathie behandeln? Als eine Art Erste-Hilfe-Maßnahme kann sie durchaus akute Beschwerden lindern. Lesen Sie hier, was Sie bei der Verwendung der entsprechenden Medikamente unbedingt beachten sollten.

Symptome des Gerstenkorns

Der Name "Gerstenkorn" sagt schon alles über sein Aussehen, das einem Getreidekorn ähnelt. Meist äußert sich die Augenerkrankung durch Rötung, Schwellung und starken Juckreiz rund ums Lid. Nicht immer lässt sich ein Gerstenkorn vom Hagelkorn sofort unterscheiden. Beides sind Entzündungen, die am Lidrand lokalisiert sind. Das Gerstenkorn ist die schmerzhafte, akute Form. Das Hagelkorn äußert sich als chronische Entzündung, die nicht zwangsläufig schmerzt.

Ist ein Gerstenkorn ansteckend?

Gerstenkörner entstehen aufgrund einer bakteriellen, doch harmlosen Infektion. Für andere Menschen besteht dabei so gut wie keine Infektionsgefahr. Sollte jedoch ein Gerstenkorn platzen, wirkt der austretende Eiter hochinfektiös. Widerstehen Sie deshalb dem Juckreiz und fassen Sie ein Gerstenkorn nicht an! Auch durch Reiben am Auge verteilen sich die Bakterien auf das eigene, umliegende Gewebe. Drücken Sie es auf keinen Fall aus! Waschen Sie sich nach jedem zufälligen Kontakt mit dem Auge die Hände und verwenden Sie immer ein frisches Handtuch.

Was tun bei einem Gerstenkorn?

In einigen Fällen heilt ein Gerstenkorn von alleine aus. Auch bei hartnäckigen Entzündungen müssen Sie nicht sofort zu antibiotischen Augentropfen greifen. In jedem Fall lohnt es sich, beim Arzt nach homöopathischen Alternativen zu fragen.

Homöopathie ergänzend zum Arztbesuch

Wenn Sie bei einem Gerstenkorn Homöopathie einsetzen möchten, sollten Sie den Augenarzt aufsuchen. Jede Art der Erkrankung am Auge sollten Sie laut dem Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) überprüfen lassen – andernfalls drohen beispielsweise schwerwiegende und bleibende Sehschäden. Darüber hinaus leiden viele Betroffene nicht einmalig, sondern immer wieder unter einem Hordeolum (Gerstenkorn) am Auge. Entsprechend muss die Behandlung angepasst und ärztlich abgesprochen werden.

Homöopathische Mittel lindern die Beschwerden

Um das Gerstenkorn homöopathisch zu behandeln, holen Sie die Mittel aus der Apotheke Ihres Vertrauens – hier erhalten Sie nicht nur die entsprechenden Medikamente, sondern auch Hinweise zur sinnvollen Anwendung. Einige Beispiele verdeutlichen, wie jedes Mittel andere Behandlungsschwerpunkte setzt:

Euphrasia ist ein homöopathisches Mittel, das bei entzündeten und geschwollenen Augenlidern Linderung verschaffen kann. Es ist in Form von Augentropfen erhältlich. Pulsatilla-Globuli bieten sich an, wenn das Auge nicht nur juckt, sondern auch stark tränt. Globuli sind kleine Kügelchen, auf die der Wirkstoff aufgebracht wurde. Hepar sulfuris erhalten Sie als Tropfen zum Einnehmen. Das homöopathische Mittel kann den Eiter im Hordeolum beim Abfließen unterstützen – somit schwillt das Lid ab und die Beschwerden am Auge verringern sich.

Hilfreiche homöopathische Substanzen

  • Apis mellefica - bei brennenden Schmerzen
  • Euphrasia - bei entzündeten, geschwollenen Lidern
  • Arnica - im Anfangsstadium
  • Hepar Sulfuris - bei Eiterbildung
  • Staphisagria - bei trockenen, verhärteten Lidern
  • Pulsatilla pratensis - bei verklebten, entzündeten Lidern
  • Lycopodium - Gerstenkorn nahe des inneren Augenwinkels
  • Belladonna - bei akuten, pulsierenden Schmerzen

Homöopathische Salbe

Salben kommen dort zum Einsatz, wo ein Heilmittel längere Zeit einwirken soll. Während der flüssige Wirkstoff bei Augentropfen schnell verschwindet, verbleibt er bei der Salbe auf dem Lid. Lassen Sie sich am besten vom Arzt beraten, welche homöopathische Salbe für Sie in Frage kommt.

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