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Kapland-Pelargonie: Bei Atemwegsinfektionen und Erkältung

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Kapland-Pelargonie

26.10.2015, 10:35 Uhr | om (CF)

Kapland-Pelargonie: Bei Atemwegsinfektionen und Erkältung. Kapland-Pelargonie hilft vor allem bei Erkältungskrankheiten und Atemwegsinfektionen. (Quelle: imago/blickwinkel)

Kapland-Pelargonie hilft vor allem bei Erkältungskrankheiten und Atemwegsinfektionen. (Quelle: blickwinkel/imago)

Seit rund 100 Jahren ist die Kapland-Pelargonie in Europa als Naturheilmittel gegen Atemwegsinfektionen und Erkältungskrankheiten bekannt. Sie soll die Abwehrkräfte stärken und schleimlösend wirken.

Pflanze

Die Kapland-Pelargonie (Pelargonium sidoides) ist eine Geranienart und kommt vor allem in Südafrika vor. Dort wächst sie in der freien Natur, wird aber auch gezielt angebaut. Sie wird etwa 20 bis 80 Zentimeter hoch und besitzt herzförmige Blätter. Von Juli bis September trägt sie rote oder violette Blüten.

Verwendete Pflanzenteile

Die Wurzel der Kapland-Pelargonie wird ausgekocht, als Arzneimittel findet dann der Sud Verwendung.

Inhaltsstoffe

  • Cumarine
  • Flavonoide
  • Gerbstoffe
  • geringe Mengen ätherisches Öl

Wirkung

Der Sud aus der Wurzel der Kapland-Pelargonie wird zur Stärkung der Abwehrkräfte und des Immunsystems eingenommen. Typische Anwendungsgebiete sind leichte Erkältungskrankheiten mit Husten und Schnupfen. Der Pflanzensud soll bei Atemwegsinfekten auch schleimlösende Eigenschaften haben. Medikamente mit den Wirkstoffen aus der Kapland-Pelargonie werden daher oft als unterstützende Therapie bei akuter Bronchitis eingesetzt.

Nebenwirkungen

Die in der Kapland-Pelargonie enthaltenen Cumarine können die Blutungsneigung erhöhen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten sie daher nicht einnehmen. Auch bei Leber- und Nierenkrankheiten sollte auf die Einnahme verzichtet werden. Schwangere und stillende Mütter sollten sich vor der Einnahme unbedingt ärztlich beraten lassen.

Interessantes

Der Brite Charles Henry Stevens machte die Pflanze und ihre heilende Wirkung in Europa bekannt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts reiste er nach Südafrika, da er sich von dem warmen Klima eine Linderung seiner Tuberkuloseerkrankung versprach. Stevens kam dort mit einheimischen Heilkundigen in Kontakt, die ihn offenbar erfolgreich mit dem Sud aus der Wurzel der Kapland-Pelargonie behandelten.

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