Sie sind hier: Home > Gesundheit > Heilmittel > Heilpflanzen > Kräuterlexikon >

Stechapfel im Kräuterlexikon: Wirkung der Pflanze

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Kräuterlexikon  

Stechapfel: heilige Frucht der Azteken

12.08.2016, 14:15 Uhr | hm (CF)

Stechapfel im Kräuterlexikon: Wirkung der Pflanze. Die Blüte vom Stechapfel ist weiß-violett und riecht leicht süßlich. (Quelle: imago/AGB photo)

Die Blüte vom Stechapfel ist weiß-violett und riecht leicht süßlich. (Quelle: AGB photo/imago)

Der Stechapfel ist eine stark giftige Pflanze. Mittlerweile wird er deshalb kaum noch zu Heilzwecken eingesetzt. Lediglich in der Homöopathie kommt er noch in sehr geringen Mengen zur Anwendung. Mehr im Kräuterlexikon.

Pflanze

Der Stechapfel (Datura stramonium) gehört zu den Nachtschattengewächsen und ist sehr giftig. Ursprünglich stammt er aus Mexiko, ist mittlerweile aber auch in Europa verbreitet. Die Pflanze wird bis zu einem Meter hoch und hat längliche Blätter mit mehreren Spitzen am Rand.

Die weiß-violetten Blüten sind von Juni bis Oktober sichtbar und duften süßlich. Sie entwickeln sich zu stacheligen Kapseln, die die Samen enthalten und dem Stechapfel seinen Namen verleihen.

Verwendete Pflanzenteile

Es werden Blätter und Samen verwendet. Allerdings sollten diese wegen der Giftigkeit der Pflanze nicht selbst gesammelt werden.

Inhaltsstoffe

  • Hyoscyamin
  • Atropin
  • Scopolamin

Wirkung

Früher nutzte man den Stechapfel gegen Asthma und Nervosität, vorwiegend als Tinktur. Auch bei rheumatischen Beschwerden wurde er eingesetzt. Mittlerweile kommt er aber nur noch in der Homöopathie zur Anwendung, da das Risiko einer Vergiftung bei anderer Verwendung zu groß ist. Das homöopathische Mittel Datura wird bei starker Unruhe, Asthma und Keuchhusten verschrieben.

Nebenwirkungen

Eine Vergiftung durch den Stechapfel zeigt sich in Halskratzen, Unruhe und Sehstörungen. In schweren Fällen können auch Lähmungen und Halluzinationen auftreten.

Interessantes

Für die Azteken war der Stechapfel heilig. Sowohl in Amerika als auch in Europa wurde er für magische Zwecke genutzt. So sollte er vor bösen Geistern schützen und bestehende Flüche rückgängig machen können.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Geschenktipp: NIVEA Creme- dose mit Ihrem Lieblingsfoto
Fotodose bestellen auf NIVEA.de
Shopping
Kleines und großes Glück zum Verschenken & selbst lieben
von ESPRIT
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Meistgesuchte Themen A bis Z
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Heilmittel > Heilpflanzen > Kräuterlexikon

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017