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Ernährung  

Zur gesunden Küche gehört eine Ölbar

30.10.2007, 11:20 Uhr | tze

Egal, ob Sie Salat anrichten, ein Steak in die Pfanne hauen oder knackiges Gemüse anbraten möchten - stets greifen Sie zum Sonneblumenöl aus der Plastikflasche?

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Ölwechsel in Ihrer Küche

Sie glauben, ein Speiseöl tut's doch für alle Speisen? Dann sollten Sie dringend einen Ölwechsel in Ihrer Küche vornehmen. Erstens sind manche Öle für eine gesunde Ernährung wertvoller als andere. Zweitens eignet sich nicht jedes Öl zum Braten oder als Salatdressing. Drittens gibt es auch Geschmacksunterschiede. In ihrem aktuellen Ratgeber Einfach besser essen empfiehlt das Autoren-Trio Michaela Axt-Gadermann, Peter Axt und Sylvia Schmitt: "Stellen Sie sich eine Ölbar zusammen". Als Grundausstattung nennen sie Olivenöl, Rapsöl und Walnussöl.

Auf das richtige Fett komm es an

Eine These der drei Ernährungsexperten lautet: "Prinzipiell essen wir nicht zu viel Fett, sondern zu viel vom falschen und zu wenig vom richtigen Fett." Man darf Fett und Öl nicht pauschal als Dickmacher verurteilen, denn der Körper braucht essenzielle Fettsäuren, die vor allem in pflanzlichen Ölen und Fisch enthalten sind. Zudem ist eine gewisse Menge nötig, um Vitamine aufzunehmen. Ob ein Fett der Gesundheit schadet oder nutzt, hängt von den Fettsäuren ab. Gesättigte Fettsäuren, die in Fleisch, Wurst, Butter, Käse vorkommen, gelten als ungesund, weil sie unter anderem zur Arterienverkalkung beitragen können. Dagegen sind einfach ungesättigte Fettsäuren gut für den Cholesterinspiegel und das Herz. Sie sind beispielsweise in Oliven- und Rapsöl enthalten. Daneben gibt es mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Bei ihnen unterscheidet man wiederum Omega-3- und Omega 6-Fettsäuren.

Grundregel für den Ölwechsel

Omega-3-Fettsäuren schützen die Gefäße, verdünnen das Blut und wirken entzündungshemmend. Sie sind in Fisch und Nüssen enthalten, aber auch im Öl von Raps, Leinsamen und Walnüssen. Omega-6-Fettsäuren können sich dagegen ungünstig auswirken. Ein Überschuss dieser Fettsäuren in der Nahrung könne das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen, warnen die Autoren. Deshalb raten sie dazu, Sonnenblumen-, Distel- oder Maiskeimöl mit hohem Omega-6-Anteil durch Oliven-, Raps-, Lein- oder Nussöl zu ersetzen.

Olivenöl

Die Fettsäuren des Olivenöls haben einen günstigen Einfluss auf den Cholesterinspiegel, denn sie senken die Werte des schädlichen LDL-Cholesterins und erhöhen die HDL-Werte. Wählen sie das besonders hochwertige Olivenöl mit der Angabe "nativ extra". Olivenöl eignet sich nicht nur für Dressings und Saucen, sondern lässt sich bis 160 Grad erhitzen. Es kann also auch zum Braten und Schmoren verwendet werden.

Rapsöl

Auch Rapsöl eignet sich zum Braten von Fleisch, Fisch und Gemüse. Außerdem kann man es auch zum Backen verwenden: Butter oder Margarine, die einen sehr hohen Anteil gesättigter Fettsäuren enthalten, werden einfach durch das gesündere Rapsöl ersetzt. Dieses zeichnet sich durch günstiges Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren aus.

Walnussöl

Walnussöl ist nicht hitzebeständig und eignet sich nicht zum Anbraten, weil dann seine wertvollen Bestandteile zerstört werden. Aber es ist ein idealer Begleiter von Salaten und anderen kalten Gerichten sowie Saucen. Es ist reich an Omega-3-Fettsäuren.

Info zum Buch

Der Ernährungsratgeber "Einfach besser Essen" erklärt, wie man mit der richtigen Auswahl und Kombination verschiedener Lebensmittel gesünder lebt und den Körper länger jung erhält. Außerdem enthält das Buch einen umfangreichen Rezeptteil. Die Autoren: Dr. Michaela Axt-Gaderman ist Hautfachärztin und Medizinjournalistin. Professor Peter Axt ist Gesundheitswissenschaftler und auf das Thema Anti-Aging spezialisiert. Sylvia Schmitt ist Gesundheitspädagogin.

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