Sie sind hier: Home > Gesundheit >

Sonnenschutz: Die Sonne genießen - aber richtig

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Gesundheit | Sonne  

Die Sonne genießen - aber richtig

15.03.2010, 13:50 Uhr

Frühling, Sonne, gute Laune: Die sommerlichen Temperaturen locken Sonnenanbeter ins Freie. Wer dabei keine Hautschäden riskieren will, geht gut geschützt mit Creme und Kleidung in die Sonne. Doch selbst das kann gefährlich werden, wie Züricher Dermatologen in einer aktuellen Studie festgestellt haben. Denn nicht jede Kleidung schützt vor UV-Strahlen, die Hautkrebs auslösen können. Keinen ausreichenden Sonnenschutz bietet das Tragen von locker gewebter Baumwoll- oder Leinenkleidung, so die Forscher. Effektiver sei dichter gewebte Kleidung aus Jeans-Stoff, Wolle und Polyester oder Kleider, die nach dem Waschen eingelaufen sind. Auch Sonnencremes werden der Studie zufolge von den meisten Menschen falsch eingesetzt. Wir verraten Ihnen, wie Sie die Sonne unbeschadet genießen können und warum zu viel Einreiben nichts bringt.

Falsch gecremt? Die häufigsten Irrtümer rund um Sonnencreme
Noch mehr Irrtümer rund um Sonnenbrand und Schutz
Sonnen-Quiz Wie gut kennen Sie sich mit Sonnenschutz aus?

Sonnenbrand mit falscher Creme

Keine Creme ist geeignet, ein Sonnenbad unbegrenzt auszudehnen - zu diesem Ergebnis kamen die Forscher. Zudem sei der häufigste Fehler beim Cremen, dass viele zu wenig Creme auftragen und sich zu selten neu einreiben, so die Autoren der Studie. Sie analysierten Sonnenschutz-Maßnahmen weltweit. Der beste Schutz vor der gefährlichen UV-Strahlung sei neben dicker Kleidung, die Sonne zu meiden. Wer dennoch gerne ein Sonnenbad nimmt, sollte beim Eincremen ein Produkt verwenden, das nicht nur vor der aggressiven UV-B-Strahlung schützt, sondern auch vor UV-A und Infrarot-Strahlung. Zwar wird der Sonnenbrand hauptsächlich von UV-B-Strahlen ausgelöst, langfristige Hautschäden können aber auch durch andere Bestandteile des Sonnenlichts entstehen.

"Australischer Standard" bietet besseren Schutz

Zudem achten die meisten Menschen bei Sonnenschutzmitteln nur auf den Lichtschutzfaktor (LSF). Doch dieser bezieht sich nur auf den Schutz vor UV-B-Strahlen. Allerdings können auch UV-A-Strahlen sowie Infrarot-A-Strahlen die Haut schädigen. Wer Sonnencreme mit dem Hinweis "Nach Australischem Standard" kauft, geht hingegen auf Nummer sicher. Der Hinweis besagt, dass das Produkt 90 Prozent der UV-A-Strahlung herausfiltert. Echten Sunblocker, mit dem man unbegrenzt in der Sonne schmoren kann, gibt es übrigens nicht. Der beste Schutz ist immer noch der Schatten, vor allem in der Zeit zwischen 11 und 15 Uhr.

Viel Creme - wenig Einreiben

Experten raten dazu, Sonnenschutzmittel großzügig aufzutragen. Wer die Creme allerdings besonders gründlich einreibt, tut sich damit keinen Gefallen. Bei intensivem Einreiben sammelt sich die Sonnencreme in feinen Hautlinien und in den Schweißdrüsen, so die Forscher des "Restoration of Appearance and Function Trust". Vor allem beim ersten Mal Cremen sinkt der Sonnenschutz dadurch enorm. Besser ist es, die Creme oberflächlich aufzutragen, so dass ein dünner Film auf der Haut bleibt. Nachcremen hilft ebenfalls - verlängert aber nicht die Schutzzeit.

Schützt die alte Sonnencreme?

Wer noch Sonnencreme aus dem letzten Jahr im Schrank hat, kann diese in der Regel noch verwenden. Sonnenfilter und andere Inhaltsstoffe halten bei richtiger Lagerung länger als ein Jahr. Bewahren Sie Cremereste am besten im Kühlschrank auf. Nicht verwendet werden sollten Produkte, bei denen sich das Fett schon von den anderen Cremebestandteilen getrennt hat. Auch wenn die Creme nicht mehr einwandfrei riecht oder ihre Farbe geändert hat, sollten Sie sie nicht mehr benutzen.

So macht Sonne glücklich

Ob mit oder ohne Sonnencreme: Auch im Frühjahr sollten Sie die Sonne grundsätzlich nur in Maßen genießen. "Sonnenschutzmittel verhindern zwar Sonnenbrände, können aber nicht vollständig gegen mögliche UV-Schäden wie Hautkrebs oder Hautalterung schützen", sagt Dermatologie-Professor Eckhard Breitbart, Vize-Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Dermatologische Prävention in Hamburg. Trotz der Gefahren sollte niemand im dunklen Kämmerlein bleiben. "Der Mensch braucht Licht für seine Lebensqualität", so Breitenbach. UV-Strahlen regen die Vitamin-D-Produktion des Körpers an und das ist gut für die Knochen. Das Mehr an Licht sorgt dafür, dass Glückshormone ausgeschüttet werden. Bewegung an frischer Luft macht also gesund und zufrieden.

Mehr zum Thema Gesundheit:
Noch mehr Irrtümer rund um Sonnenbrand und Schutz
Beauty Tipps für ein schönes Dekollete

trax.de: Sonnenbrand beim Sport vermeiden

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Bis zu 1,5 GB Datenvolumen - ab 2,95 €* pro 4 Wochen
die neuen Prepaid-Tarife der Telekom
Shopping
Haarausfall? Dünnes Haar? Jetzt aktiv werden!
mit dem Coffein Set von asambeauty
Shopping
Exklusiv: 15,- € Gutschein und gratis Versand
nur bis zum 30.08. bei MADELEINE
KlingelBabistabonprix.deLidl.deStreet OneCECILMADELEINEdouglas.deBAUR
Meistgesuchte Themen A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017