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Gicht: Behandlung, Therapie und Medikamente gegen die Krankheit

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Volkskrankheit Gicht  

Behandlung und Therapie von Gicht

08.08.2015, 15:25 Uhr | ade

Gicht: Behandlung, Therapie und Medikamente gegen die Krankheit. Behandlung und Therapie bei Gicht (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Behandlung und Therapie bei Gicht (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Gichtanfall kommt meist in der Nacht. Symptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen und unerträgliche Schmerzen an den Gelenken reißen die Betroffenen aus dem Schlaf. Rund fünf Prozent aller Deutschen leiden an Gicht, die meisten davon sind Männer.

Typische Hausmannskost und Bier fördern die Gicht

Gicht ist eine erblich bedingte Stoffwechselkrankheit bei der sich Harnsäure zunächst im Blut später dann in den Gelenken ablagert. Harnsäure entsteht im Körper beim Abbau von so genannten Purinen. Die Krankheit kommt vor allem dann zum Ausbruch, wenn über Jahre hinweg purinreiches Essen zu sich genommen wird. Purine sind vor allem in Innereien, Fleisch, Hülsenfrüchte und Bier. Neben dem Harnsäurespiegel steht auch Kälte als Auslöser für einen Gichtanfall unter Verdacht.

Ausführlich:
Welcher Harnsäurewert ist gesund?
Purinarme Ernährung ist entscheidend bei Gicht

Was tun bei einem akuten Gichtanfall?

Während eines akuten Gichtanfalls helfen Schmerzmittel und kühlende Umschläge. Sind Fuß oder Hand betroffen, wird das Hochlagern häufig als angenehm empfunden. Wenden Sie sich an einen Arzt. Er wird Ihnen im akuten Fall verschreibungspflichtige Medikamente wie Colchicin oder Cortison verabreichen.

Vitamin C kann vor Gicht bewahren

Forscher empfehlen Vitamin C zur Vorbeuge gegen Gicht. Eine Studie der Boston University in den USA mit 47.000 Männern zeigt, dass das Gichtrisiko sich verringerte, je mehr von dem Vitaminpräparat die Männer zu sich nahmen. Die tägliche Einnahme von 1500 Milligramm verringerte das Gichtrisiko um 45 Prozent, bei 500 Milligramm war das Risiko um 17 Prozent geringer. Der Grund: Vitamin C hemmt Entzündungen und die Bildung von Harnsäure im Körper.

Viel trinken fördert die Ausscheidung von Harnsäure

Gichtpatienten sollten mindestens 2-3 Liter Flüssigkeit am Tag trinken. Hierfür eignen sich Wasser oder Stoffwechselanregende Tees wie beispielsweise Brenneseltee oder grüner Hafertee. Durch die Flüssigkeit wird die Harnsäure über den Urin ausgeschieden und setzt sich nicht im Körper fest.

Ernährungsumstellung und Bewegung helfen langfristig

Die Forscher raten, bei der Gichtprävention nicht nur auf Vitamin-C zu setzen, sondern viel Obst und Gemüse zu essen und sich viel zu bewegen. Gicht geht oft mit dem sogenannten Metabolischen Syndrom einher. Die Patienten leiden häufig an Übergewicht, Diabetes Typ II, Bluthochdruck und erhöhten Cholesterinwerten. Senken Sie beinflussbare Faktoren, reduzieren Sie das Risiko eines Gichtanfalls.

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