Sie sind hier: Home > Gesundheit >

Bohnen, Eier, Muscheln: Die 20 gefährlichsten Lebensmittel

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Lebensmittel  

Die 20 gefährlichsten Lebensmittel

14.03.2009, 16:35 Uhr | cme

Sogar Bohnen können giftig sein. (Foto: imago)Sogar Bohnen können giftig sein. (Foto: imago)Obst gleich gesund und Chips gleich schädlich? Ganz so einfach ist es nicht. Denn manche vermeintlich gesunden Lebensmittel können bei falscher Lagerung oder Zubereitung zur Lebensmittelvergiftung führen. Wussten Sie zum Beispiel, dass grüne Bohnen extrem giftig sind? Oder dass Kartoffeln bei falscher Lagerung ungenießbar werden? Und kennen Sie die häufigsten Auslöser für Lebensmittelvergiftungen? Wir haben die 20 gefährlichsten Lebensmittel für Sie zusammengestellt und sagen Ihnen, wie Sie der Gefahr entgehen können.




Bohnen, Eier, Muscheln Die 20 gefährlichsten Lebensmittel
Ernährungsmärchen Die zehn häufigsten Mythen


Roh ist häufig gefährlich

Wer glaubt, dass unbehandelte Lebensmittel am gesündesten sind, der irrt. Ein Großteil der Lebensmittelvergiftungen wird durch rohe oder ungenügend erhitzte Lebensmittel ausgelöst. Nicht umsonst wurde das Kochen erfunden. So werden Bohnen, Kartoffeln oder auch Getreide erst durchs Kochen oder Mahlen genießbar. In rohen Bohnen beispielsweise steckt ein giftiger Eiweißstoff, der zu Erbrechen, Bauchschmerzen und im Extremfall sogar zum Tod führen kann. Rhabarber und rote Beete enthalten Oxalsäure, die bei übermäßigem Genuss Nierensteine verursachen kann. Auch der Verzehr roher Tierprodukte birgt Gefahren, da sich in Fleisch, Fisch und Eiern schnell Bakterien vermehren können. Salmonelleninfektionen zählen zu den häufigsten Lebensmittelvergiftungen. Schützen kann man sich, indem man tierische Lebensmittel gut durchgart. Auch Bohnen, Kartoffeln und Hülsenfrüchte sollten vor dem Verzehr stets gekocht werden. Für Rhabarber gibt es eine einfache Regel: Er sollte frisch nur im Frühsommer gegessen werden. Ab Juli nimmt die Konzentration an schädlicher Säure zu.

Die Menge macht's

Anders als bei Lebensmittelallergien schaden die Nahrungsgifte in den meisten Fällen nur in hohen Mengen. Wer beispielsweise mehrere ganze Muskatnüsse verdrückt, bekommt nicht nur Halluzinationen, sondern riskiert Gesundheitsschäden. Für Kinder kann der Verzehr von zwei Muskatnüssen tödlich sein. In der küchenüblichen Menge einer Prise ist das Gewürz jedoch völlig harmlos. Wer sich also nicht einseitig ernährt oder bereits vorbelastet ist, für den sind die in den Lebensmitteln enthaltenen natürlichen Gifte unbedenklich. Hier gilt wie bei allem: Die Dosis macht ein Gift zum Gift. Theoretisch kann auch der übermäßige Verzehr von Karotten gefährlich werden: Extrem große Mengen an Beta-Carotin können nämlich der Leber schaden.

Zu starkes Erhitzen lässt Giftstoffe entstehen

Während viele Giftstoffe und Bakterien durchs Kochen unschädlich gemacht werden, entstehen andere erst durch übermäßiges Erhitzen. So können sich beim Grillen durch die hohen Temperaturen schädliche Polyaromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) bilden - insbesondere dann, wenn Fett in die Glut tropft. Je schwärzer das Fleisch, umso höher die Anzahl der enthaltenen Schadstoffe. Auch beim Rösten, Braten und Frittieren von Kartoffeln und Getreide entsteht ein gesundheitsschädlicher Stoff, das Acrylamid. Und auch hier gilt: Je dunkler und je knuspriger, umso mehr Schadstoffe sind enthalten. Die Wirkung dieser Giftstoffe merkt man allerdings erst nach Jahren - und dann in der Regel indirekt: Sie fördern die Entstehung verschiedener Krebserkrankungen.

Alkohol und Kaffee - beliebte Nervengifte

Einige giftige Lebensmittel nehmen wir sogar ganz bewusst auf - und die Wirkungen davon in Kauf. Die Rede ist von den Genussmitteln Kaffee und Alkohol. Alkohol ist ein starkes Nervengift, das zu Rauschzuständen führt, langfristig Leber und Gehirn zerstört und Krebserkrankungen fördert. Die Gesundheitsschäden durch übermäßigen Alkoholkonsum sind immens. Wer diese vermeiden will, sollte unbedingt die empfohlenen Höchstmengen einhalten. Für Männer gelten maximal zwanzig Gramm Alkohol am Tag als akzeptabel, für Frauen die Hälfte. Das entspricht zwei bzw. einem Glas Bier (0,2 l) oder Wein (0,1 l) am Tag. Auch Koffein im Kaffee ist ein Nervengift, das in höherer Konzentration zu Schwindel, Herzrasen und Zittern führen kann, dem aber bei maßvollem Konsum positive Wirkungen zugesprochen wird.

Mehr zum Thema Gesundheit:
Fit statt schlapp Diese Lebensmittel geben Power
Diabetes Bald vier von zehn Deutschen zuckerkrank?

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Bis zu 1,5 GB Datenvolumen - ab 2,95 €* pro 4 Wochen
die neuen Prepaid-Tarife der Telekom
Shopping
Haarausfall? Dünnes Haar? Jetzt aktiv werden!
mit dem Coffein Set von asambeauty
Shopping
Exklusiv: 15,- € Gutschein und gratis Versand
nur bis zum 30.08. bei MADELEINE
KlingelBabistabonprix.deLidl.deStreet OneCECILMADELEINEdouglas.deBAUR
Meistgesuchte Themen A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017