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Übergewicht: Ein-Euro-Jobs zum Abnehmen - Hohn oder Chance?

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Ein-Euro-Jobs zum Abspecken: Hohn oder Chance?

19.01.2009, 14:27 Uhr | cme

Abnehmen: In Flensburg werden Übergewichtige beim Abspecken unterstützt. (Foto: imago)In Flensburg werden Übergewichtige beim Abnehmen unterstützt. (Foto: imago)In Flensburg schlägt ein ungewöhnliches Projekt der Arbeitsagentur hohe Wellen: In einem speziellen Programm specken übergewichtige Arbeitslose ab und arbeiten gleichzeitig in einem Ein-Euro-Job für Dicke. Als „Geschmacklosig-keit“ und „Stigmatisierung“ kritisiert das Erwerbslosen Forum das Projekt. Silke Jahn, Pressesprecherin der Agentur für Arbeit in Flensburg, verteidigt das Angebot: „Die Teilnahme ist freiwillig“, so Jahn gegenüber t-online.de. „Niemand wird überfordert.“ Was halten Sie von dem Ein-Euro-Job für Übergewichtige? Werden die Arbeitslosen damit diskriminiert oder erhalten sie eine Chance?


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Arbeiten und abspecken in einem Projekt

Bereits seit April 2008 arbeiten 18 Arbeitslose in dem Flensburger Ein-Euro-Projekt. Rund einen halben Tag lang bauen sie an einem Kletterpark vor den Toren der Stadt, der im Mai dieses Jahres fertig werden soll. Den Rest des Tages haben Sie die Möglichkeiten, an speziellen Angeboten teilzunehmen, wie etwa Ernährungsberatung, Physiotherapie und Walking.

„Bei Ihrem Gewicht fehlen Sie ja zu oft“

Silke Jahn sieht das Projekt als Chance für die Betroffenen und versteht den Wirbel, den es plötzlich darum gibt, gar nicht. „Unsere Aufgabe ist es unter anderem, Vermittlungshemmnisse bei den Arbeitslosen aufzuspüren“, so die Pressesprecherin. „Da gab es einige, die aus dem Bewerbungsgespräch kamen und dort zu hören bekommen hatten: ‚Ich hätte Sie ja eingestellt, aber bei Ihrem Gewicht fehlen Sie ja zu oft’“ 

40 Kilo abgespeckt

Offenbar wird das Projekt gut angenommen. Zwar seien am Anfang einzelne Teilnehmer abgesprungen. Bei denen, die noch dabei sind, sieht Jahn jedoch eine „Begeisterung“. "Gerade die Möglichkeit, kostenlos Physiotherapie und Ernährungsberatung nutzen zu können, finden die Teilnehmer gut. Die meisten haben schon abgenommen“, so Jahn. „Eine Teilnehmerin sogar 40 Kilo.“ Nur eins hat das Projekt noch nicht erreicht: Noch hat keiner der Teilnehmer einen regulären Job gefunden. 

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