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Erste Hilfe leisten: Jeder kann Retter sein

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ERSTE HILFE  

Keine Angst vor Erster Hilfe

03.02.2009, 12:19 Uhr | bri/jlu

Gesundheit: Bei einem Unfall kann jeder mit Erster Hilfe Leben retten. (Foto: Archiv)Jeder kann mit Erster Hilfe Leben retten. (Foto: Archiv)Lieben Sie "Dr. House", "Grey's Anatomy" oder "Emergency Room"? Dann ist es wahrscheinlich, dass Sie in einer echten Unfallsituation Erste Hilfe leisten. Denn einer britischen Umfrage zufolge trauen sich Fans von Arztserien eher zu, im wirklichen Leben medizinische Hilfe zu leisten. Und der Mut ist berechtigt: Denn auch wer einen bestimmten Griff nur im Fernsehen beobachtet hat, kann damit Leben retten. Doch die meisten Menschen wissen nur wenig über Erste-Hilfe-Maßnahmen oder haben Angst zu helfen. Wir sagen Ihnen, was Sie bei einem Notfall tun können.

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Viele haben Angst zu helfen

Laut einer Umfrage des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben 80 Prozent der Deutschen schon einmal einen Erste-Hilfe-Kurs besucht - doch dieser liegt im Schnitt 15 Jahre zurück. "Kein Wunder, dass da bei den meisten maximal noch Grundkenntnisse bestehen", sagt Stefan Osche, Erste-Hilfe-Experte beim DRK. Laut Gesetz hat jeder die Pflicht Erste Hilfe zu leisten. Doch wer Zeuge eines Notfalls wird, steht den Betroffenen oft nicht bei. Der Grund: Die Angst etwas falsch zu machen.

Den Krankenwagen rufen ist auch Erste Hilfe

Doch diese Furcht ist unbegründet. Denn selbst wer nur mäßige Kenntnisse der Ersten Hilfe hat und eine Maßnahme falsch ausführt, schadet dem Verletzten in der Regel nicht. "Der größte Fehler ist jedoch, nicht zu helfen", sagt Osche. Einen Krankenwagen holen kann jeder, außerdem helfen meist andere mit, sobald jemand den Anfang macht. Wegen eines Fehlers bei der Ersten Hilfe wird außerdem niemand bestraft, nur unterlassene Hilfeleistung und absichtliche Fehler sind strafbar.

Ruhe bewahren und auf die eigene Sicherheit achten

Und was genau ist bei der Ersten Hilfe zu tun? Zuerst sollten Sie Ruhe bewahren und sich einen Überblick über die Situation verschaffen. Versuchen Sie herauszufinden, was passiert ist und welche Verletzungen die Opfer haben. Achten Sie darauf, schnell Hilfe zu rufen und die Verletzten nicht zu lange alleine zu lassen. Außerdem ist es wichtig, auf die eigene Sicherheit zu achten und gegebenenfalls die Unfallstelle abzusichern. So beugen Sie zusätzlichem Schaden vor.

Wenn Bewusstlose nicht mehr atmen

Ist eine Person bewusstlos, hat keinen Puls und atmet nicht mehr, sollte man bis zum Eintreffen des Rettungswagens mit der Wiederbelebung beginnen. Legen Sie für die Herzmassage Ihre Hand in die Mitte des Brustkorbs der verletzen Person. Mit gestreckten Armen drücken Sie diesen jetzt vier bis fünf Zentimeter nach unten. Die anschließende künstliche Beatmung kann entweder über den Mund oder über die Nase erfolgen. Der Rhythmus: 30 Brustkorb-Kompressionen für die Herzmassage und zwei Beatmungen. Führen Sie dies solange durch, bis das Opfer von alleine atmet oder der Rettungsdienst da ist.

Sensor am Schlüsselbund rettet Leben

Ob eine Wiederbelebung von Unfall- oder Herzinfarktopfern sinnvoll ist, können Ersthelfer bald einfacher erkennen. Denn spätestens in zwei Jahren kommt ein Sensor auf den Markt, der den Puls von Ohnmächtigen misst: Liegt das Gerät am Hals an, prüft der Sensor in wenigen Sekunden, ob Atmung und Herzschlag noch funktionieren. So kann Betroffenen in lebensbedrohlichen Situation schneller geholfen werden und sie haben bessere Überlebenschancen. Das Gerät kann am Schlüsselbund getragen werden und eignet sich sowohl für Feuerwehrleute und Sanitäter als auch für Privatpersonen.


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