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Ärzte geben Tipps: So werden Sie zu einem gern gesehenen Patienten

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Mediziner-Tipps  

Ärzte verraten medizinische Geheimnisse

12.03.2009, 14:04 Uhr | ipa

Gesundheit: Patienten sollten sich nicht mit Hilfe des Internets selbst heilen wollen. (Foto: Archiv) Patienten sollten sich nicht mit Hilfe des Internets selbst heilen wollen. (Foto: Archiv) Kennen Sie das: Trotz Termin in vollen Wartezimmern auf eine Arzt-Behandlung zu warten? Wie man dieses umgehen kann, der Lieblingspatient wird sowie einen kleinen Einblick in die Ärtze-Branche bekommt, verraten fünf Ärzte in der März-Ausgabe der Zeitschrift "Neon".

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Schneller dran als Privatpatient

In einem Punkt sind sich die von "Neon" befragten Ärzte, die ihre Namen geheim halten wollen, einig. Man ist schneller dran, wenn man das Kärtchen einer privaten Krankenversicherung vorzeigt. Ob sich Deutschland bald in eine Zweiklassenmedizin begibt? Wenn alle Ärzte wirtschaftlich denken, wird doch das Heil der Patienten nur noch nebensächlich? Vielleicht sollten Sie einen der Arzt-Tipps der anonym bleibenden Mediziner verfolgen: Je früher am Tag angemeldet, ob direkt nach der Mittagspause oder früh am Morgen, desto schneller sind Sie als Patient dran.

Arztpaxis versus Krankenhaus

Eigentlich sollten Arztpraxen nicht mit Krankenhäusern in Konkurrenz stehen. Klar ist, bei noch erträglichen Schmerzen sollte der Hausarzt beziehungsweise ein Facharzt aufgesucht werden und erst bei Notfällen ein Krankenhaus. Beide Anlaufstellen sollten Sauberkeit und reibungslose Organisation vorweisen können. Das sollten auch Kriterien für eine gute Arztpraxis sein. Krankenhaus-Rankings zeigen, welchem Krankenhaus in der Umgebung man vertrauen kann.

So werden Sie zum Lieblingspatienten

Alle Krankheitsprognosen, die durch Selbstdiagnosen nach eigener Recherche im Internet festgestellt wurden, sollten dem Arzt nicht so vorgestellt werden, empfehlen die von "Neon" befragten Ärzte. Das ist immer noch die Aufgabe der Mediziner und die drum bitten, sich generell bei Schmerzdefinitionen kurz zu halten. Aus ihrer Erfahrung nach, seien Frauen redseliger als Männer. Dagegen klagen sie über Männer, die generell viel eher heulen bzw. jammern würden. Manch andere Situationen verstehen die befragten Ärzte gar nicht, wie manche Patientin sich erst kurz vorm „Sterben“ zum Arzt schleppen.

Geschenk oder Korruption?

Wie viel Wahrheit oder Vorurteil und ob sich Ärzte wirklich bestechen lassen, bleibt offen. Denn auf die Frage, ob kostenlos zur Verfügung gestellte Präparate oder gesponserte Fortbildungen von Pharmakonzernen auch angenommen werden, spalten sich die Antworten der befragten Ärzte. Helge Rühl, Geschäftsführer des Bundesverband Deutscher Internisten in Wiesbaden sieht "wissenschaftliche Fortbildungen nicht berufswidrig" sondern als "Berufspflicht der Ärzte". Doch müssen solche von Pharmakonzernen gesponserten Veranstaltungen "frei von wirtschaftlichen Interessen" sein. Weiter sagt er, dass damit "die Behandlungsqualitäten und die Versorgung der Patienten verbessert" wird.

Fehlerhaftes Benehmen

Falsche Kalkulationen, die zu überfüllten Warteräumen führen, gehören zur eigenverantwortlichen Misswirtschaft vieler Ärzte. Weiteres fehlerhaftes Benehmen sind, wenn sich Ärzte keine zweite fachliche Meinung holen oder aufgrund knapper zeitlicher Sorgfalt fehl diagnostizieren.

Vitaminpillen oder doch Sport?

Hier sind sich die von der "Neon" befragten Ärzte wieder einig: Nahrungsergänzungsmittel sogenannte Vitaminpillen ergänzen die Ernährung - doch das allein reicht nicht aus. Tägliche Bewegung und Sport halten fit sowie eine innere Ruhe. Noch gesünder ist es, nicht zu rauchen und gar kein oder kaum Alkohol zu konsumieren.

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