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Mückenstich: Insektenstiche behandeln

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Bremse, Wespe und Mücke  

Erste Hilfe nach Insektenstichen

23.07.2015, 16:26 Uhr | bri/jlu

Mückenstich: Insektenstiche behandeln. Insektenstiche können im Sommer zur Plage werden. (Quelle: Imago - Blickwinkel)

Insektenstiche können im Sommer zur Plage werden. (Quelle: Imago - Blickwinkel)

Es summt und brummt wieder. Mücken, Wespen und Bienen haben jetzt Hochsaison und auch die Bremsen schwirren in Feld und Wald. Das Schlimme: Egal ob drinnen oder draußen, am Tag oder bei Nacht - sich zu schützen, ist fast unmöglich. Manche Insektenstiche sind aber nicht nur schmerzhaft und jucken, sie können im schlimmsten Fall tödlich sein. Wir sagen Ihnen, was Sie nach einem Stich tun sollten und wie Sie sich am besten schützen können.

Wer nicht allergisch reagiert, kann die Stiche mit Hausmitteln behandeln. Ein paar Tricks können jedoch helfen, dass es gar nicht erst zu einer Insekten-Attacke kommt.

Mückenstich mit Lavendel vorbeugen

Mücken sind extrem hartnäckig. Und Anti-Mückenmittel wirken oft nicht sehr lange. Der beste Schutz vor den kleinen Stechinsekten ist es, ein Fliegengitter vor dem Fenster und ein Moskitonetz über dem Bett anzubringen. Außerdem mögen die Plagegeister keinen Lavendel. Lavendelgeruch im Schlafzimmer kann Mücken fernhalten. Wer einen Mückenstich hat, kann den Juckreiz durch Kühlung lindern. Am besten hilft ein kühler Umschlag, der etwas schwarzen Tee enthält. Wenn es zu stark juckt, helfen Präparate aus Cortison. Außerdem hilft es, Spucke mit etwas Salz versetzt auf die Stichstelle aufzutragen. Auch das lindert den Juckreiz.

Bremsen werden von Schweiß angelockt

Bei schwülem Wetter begegnet man im Freien auch häufig Bremsen. Die fliegenartigen Insekten lauern vor allem im Wald und Feld auf Warmblüter, wie Weidetiere oder auch den Menschen. Bremsen werden vor allem vom Schweiß angezogen, den sie auch durch die Kleidung hindurch wittern. Nur Insektensprays halten Bremsen davon ab, zu stechen. Im Gegensatz zur Stechmücke schmerzt ein Bremsenstich sofort, da die Blutsauger mit ihrem groben Mundwerkzeug die Haut aufreißen.

Unbehandelt schwillt die Haut um die Stichstelle an und juckt, in vielen Fällen entzündet sie sich sogar. Am besten ist es daher, den Stich sofort mit sehr heißem Wasser zu behandeln, damit sich das Gift zersetzt. Zwiebelsaft und Essig sind zudem bewährte Hausmittel, die den Juckreiz lindern.

Bienen und Wespen: Zwiebelscheiben neutralisieren Gifte

Bienen und Hummeln werden von Blütendüften angezogen. Fleischige Gerüche und auch unsere Körpergeruch ist ihnen unangenehm. Wer also keine blumigen Parfums trägt und nicht nach den Tieren schlägt, dürfte mit Bienen und Hummeln keine Probleme haben. Wespen werden hingegen von Gerüchen nach Fleisch und reifem Obst magisch angezogen, da ihre Nahrungsgrundlage Eiweiß ist.

Wer von einer Biene oder Wespe gestochen wurde, sollte weder am Stich kratzen noch daran herumzudrücken, damit sich das Insektengift nicht im Körper ausbreitet. Bleibt nach einem Bienenstich der Stachel stecken, sollte man ihn mit einer Pinzette entfernen. Auch ein Wespen- oder Bienenstich sollte am besten sofort mit sehr heißem Wasser behandelt werden. Wer das nicht zur Hand hat, reibt Spucke auf die Stichstelle. Das neutralisiert das Gift und wirkt desinfizierend. Zwiebel- oder Zitronenscheiben auf der Stichstelle erfüllen denselben Zweck. Gegen die Schmerzen hilft es, die Stichstelle mit Eiswürfeln oder einem nassen Tuch zu kühlen.

Zuhause.de: Mücken bekämpfen – Tipps gegen Stechmücken in Haus und Garten

Schon ein Stich kann tödlich sein

Treten nach einem Insektenstich Symptomen wie Schwindel, Übelkeit oder Herzrasen auf, muss ein Notarzt gerufen werden. In diesem Fall handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Insektengift-Allergie, die tödlich enden kann. Selbst bei stark vergrößerten Quaddeln nach einem Insektenstich sollte man zum Arzt gehen. Damit es nicht so weit kommt, hilft ein Kugelschreiber: Ziehen Sie um die Einstichstelle einen Kreis. So erkennen Sie, ob sich die Quaddel vergrößert. Ist das der Fall, ist ein Arztbesuch nötig. An einer solchen Allergie leiden in Deutschland rund zweieinhalb Millionen Menschen.

Nicht nach Wespen schlagen

Es gibt viele Möglichkeiten, Insektenstichen vorzubeugen: Neben Fliegengitter an den Fenstern und Türen ist es ratsam, eng anliegende Kleidung zu tragen. Denn in dieser können sich Wespen oder Bienen nicht so leicht verfangen und stechen deshalb seltener zu. Beim Essen im Freien ist es wichtig, die Speisen und Getränke abzudecken. So vermeiden Sie, dass Sie Insekten verschlucken. Auch der regelmäßige Blick auf den Teller oder ins Glas ist dafür empfehlenswert. Wer einen Wespenstich vermeiden will, sollte bloß nicht nach den Tieren schlagen und auch nicht versuchen, sie wegzupusten. Das macht sie aggressiv und sie stechen zu.

Ratgeber - Mückenstiche: Was gegen den Juckreiz hilft

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