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Sonnenbrand: Die besten Erste-Hilfe-Tipps

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Sonnenbrand  

Aspirin lindert Schmerzen bei Sonnenbrand

28.07.2009, 12:43 Uhr | ag/jlu

Sonnenbrand: Die besten Erste-Hilfe-Tipps. Sonnenbrand ist schmerzhaft. Aspirin lindert die Entzündung der Haut. (Foto: imago)

Sonnenbrand ist schmerzhaft. Aspirin lindert die Entzündung der Haut. (Foto: imago)

Sie ist rot, heiß, spannt und schält sich: Haut mit Sonnenbrand. Wer sich im Sommer nicht richtig vor der Sonne schützt, verbrennt sich schnell die Haut. Besonders gefährdet sind die so genannten Sonnenterassen des Körpers: Stirn, Schultern, Ohren, Nase oder Waden. Sonnenbrand sieht nicht nur unschön aus, sondern kann sehr schmerzhaft sein. Im schlimmsten Fall muss man sogar zum Arzt. Wir sagen Ihnen, wann das der Fall ist, wie man Sonnenbrand am besten lindert und welche Folgen er für die Haut hat.

Quark und Tee kühlen die Haut

Bis sich die ersten Sonnenbrand-Symptome bemerkbar machen, dauert es vier bis acht Stunden. Rötet sich die Haut, sollte man schnellstmöglich aus der Sonne gehen. Wichtig ist es zudem, die gereizte Haut zu kühlen. Bei leichten bis mäßigen Verbrennungen helfen kalte Wickel mit Quark oder Joghurt, die man zwei- bis dreimal täglich für zehn bis zwanzig Minuten auf die betroffenen Stellen legt. Die Milchprodukte kühlen nicht nur, sondern wirken auch entzündungshemmend. Weil verbrannte Haut Wasser verliert, ist es zudem wichtig, viel Wasser zu trinken.

Aloe Vera bringt Frische-Kick

Eine weitere Erste-Hilfe-Maßnahme: kalt duschen. Allerdings gilt das nur, wenn die Haut kein Blasen gebildet hat. Lindernd wirkt auch Aloe Vera. Es gibt zahlreiche Cremes und Gels, die Aloesaft enthalten. Auch Zinksalben helfen: Sie verhindern, dass sich auf der sonnenverbrannten Haut Keime ansiedeln.

After-Sun-Lotion hilft nicht bei Sonnenbrand

Kühlend und beruhigend wirken auch Cremes und Lotionen. Dabei ist eine Feuchtigkeitscreme aus dem Kühlschrank in der Regel ebenso wirksam wie teure After-Sun-Produkte. Diese helfen zwar der Haut, sich nach einem normalen Sonnenbad zu erholen, lindern ihn aber nicht. Sie versorgen lediglich die Haut mit Feuchtigkeit und Fett, die beim Schwitzen verloren gehen.

Aspirin gegen Sonnenbrand

Aber auch von innen können Sie etwas gegen die Hautreizung tun. Beim Sonnenbrand rötet sich die Haut, weil sie sich durch zu viel UV-Strahlung entzündet hat. Die Einnahme von Ibuprofen oder Aspirin wirkt entzündungshemmend und kann so die Schmerzen lindern. Wenn das nicht reicht, können Sie eine cortisonhaltige Creme auftragen. Mit einer geringen Konzentration gibt es sie rezeptfrei in der Apotheke. Auch Mittel, die Kamille oder Dexaphanthenol enthalten, helfen der Haut, sich zu regenerieren. Tabu sind hingegen Öle und fetthaltige Cremes. Sie reizen die verbrannte Haut zusätzlich und können zum Hitzestau führen.

Bei Kopfschmerzen und Schwellungen zum Arzt

Bei leichten Sonnenbränden tritt meist innerhalb von zwei Tagen eine Besserung ein. Bis die Verbrennungen abgeheilt sind, vergeht in der Regel eine Woche. Bei schweren Verbrennungen bildet die Haut Blasen, es treten Schwellungen auf und die Oberhaut löst sich. In solchen Fällen müssen Betroffenen unbedingt zum Arzt gehen. Das gilt besonders, wenn Begleiterscheinungen wie Fieber, Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrgeräusche, Übelkeit oder Erbrechen hinzukommen. Denn diese Symptome deuten auf einen Sonnenstich hin. Bei ihm kommt es durch eine Überhitzung zu Irritationen der Hirnhaut.

Die Haut vergisst nichts

Ein Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern schädigt die Haut bis in ihre tieferen Schichten. Verantwortlich hierfür sind vor allem die UVB-Strahlen. Die Haut registriert jeden Sonnenbrand und alle extremen Sonnenbäder. Die Folge: Auch ohne Sonnenbrand schaden die Strahlen der Haut. Sonnenanbeter, die es mit der Bräune übertreiben, müssen daher mit vorzeitiger Hautalterung und einem erhöhten Hautkrebs-Risiko rechnen.

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