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Sauna kann Medikamenten-Wirkung verändern

02.11.2009, 11:52 Uhr | jlu/kaki

In der Sauna kann sich die Wirkung von Medikamenten verändern. (Foto: Archiv)In der Sauna kann sich die Wirkung von Medikamenten verändern. (Foto: Archiv)Gerade im Herbst und Winter hat er Hochkonjunktur: der Gang in die Sauna. Rund 26 Millionen Deutsche machen regelmäßig eine solche Schwitzkur. Doch nicht für alle ist das auch gesund. So sollten Saunafans, die Medikamente nehmen, besser auf das Heißluftbad verzichten. Der Grund: Die Wärme in der Sauna kann die Wirkung bestimmter Arzneimittel verändern. Darauf weist die Bundesapothekenkammer hin. Beim Saunieren werden aber noch mehr Fehler gemacht. Wir sagen Ihnen, wie Sie beim Schwitzen im Dampfbad alles richtig machen.

Richtig Saunieren Zehn Saunafehler
Was ist der Unterschied? Sauna, Dampfbad, Heißbäder



In der Sauna gehen Wirkstoffe schneller ins Blut

Verzichten sollten Saunagänger zum Beispiel auf bestimmte wirkstoffhaltige Pflaster, wie Nikotin- oder Schmerzpflaster. Denn diese geben bei Hitze mehr Arzneistoff in die Haut und das Blut ab. Die Folge: Ihre Wirkung kann sich dadurch verstärken. Das ist vor allem dann gefährlich, wenn das die Nebenwirkungen betrifft und beispielsweise die Atmung beeinträchtigt. Wirkstoffpflaster für den Rücken oder zur Raucherentwöhnung sollte man im Dampfbad deshalb nicht aufkleben. Außerdem muss man damit rechnen, dass die Klebefähigkeit durch das Schwitzen nachlässt und das Pflaster abfällt. Das gilt übrigens auch für andere Wärmequellen wie Heizkissen oder Wärmstrahler.

Rheumasalben reizen die Haut

Abzuraten ist auch von dem Auftragen so genannter Rheumasalben. Denn in Kombination mit Wärme reizen solche Cremes die Haut zu stark. Das gilt besonders für wärmende Rheumapräparate, denn diese werden unter Hitzeeinwirkung auf der Haut sehr heiß. Hinzu kommt, dass sie Juckreiz auslösen können. Weil Insulin keine Wärme verträgt, sollten auch Diabetiker beim Saunagang vorsichtig sein. Denn bei Wärme verklumpt Insulin schnell und verliert so seine Wirkung. Für Zuckerkranke, die eine Insulinpumpe tragen, ist es empfehlenswert, diese vor dem Saunagang abzulegen.

Mit Erkältung nicht in die Sauna

Auch wenn viele die Wärme in der Sauna als angenehm und entspannend empfinden: Bei Krankheiten sollten die Patienten im Dampfbad ohnehin vorsichtig sein. Denn die Wärme kann die Beschwerden verschlimmern. So sollte man mit Venenbeschwerden beim Schwitzen nicht sitzen, sondern mit leicht erhöhten Beinen liegen. Dadurch kann das Blut abfließen und versackt nicht in den Krampfadern. Wer Bluthochdruck oder Herzbeschwerden hat, sollte von einem Arzt untersuchen lassen, ob der Kreislauf stabil genug für den Wechsel von Hitze und Kälte ist. Mit einer Erkältung, Fieber oder Entzündungen ist es am besten, ganz auf die Schwitzkur zu verzichten.

Wellness für die Seele

Damit der Organismus wirklich von Heißluftbädern profitiert, sollte regelmäßig geschwitzt werden. Wichtig dabei ist, nicht nach der Devise "so lange und so heiß wie möglich" zu schwitzen. Denn sonst riskiert man auch bei intakter Gesundheit einen Kreislaufkollaps. Außerdem reicht es, einmal pro Woche zu saunieren, da die positive Wirkung etwa sieben Tage lang anhält. Zwei oder drei Besuche pro Woche schaden dem Organismus nicht, bringen aber auch keine weiteren Vorteile.

Sauna ist kein Leistungssport

Sinnvoll sind pro Besuch zwei, maximal drei Saunagänge. Diese kann man nach Möglichkeit mit einem aromatischen Aufguss verbinden. Bleiben Sie nur so lange in der Sauna, wie es Ihnen wirklich gut tut: Acht bis fünfzehn Minuten pro Saunagang sind in der Regel genug. In größeren Saunalandschaften gibt es meistens Räume mit unterschiedlichen Temperaturen. Probieren Sie aus, was Ihnen persönlich am angenehmsten ist.

Deutschlands Saunen Wo es sich am schönsten schwitzt

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