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Haushaltsunfälle: Verbrennungen richtig behandeln

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Verbrennungen  

Richtig kühlen bei Verbrennungen

13.11.2009, 15:44 Uhr | ap/vdb

Verbrennungen: Richtiges kühlen ist wichtig. (Foto: imago)Verbrennungen: Richtiges kühlen ist wichtig. (Foto: imago)Die meisten Unfälle passieren im Haushalt - auch Verbrennungen. Ob das siedende Wasser vom Eierkochen, das Bügeleisen oder die Herdplatte: Gefahrenquellen lauern genug. Kühlen ist als Gegenmittel allgemein bekannt. Wie lange aber kühlen Sie bei Verbrennungen richtig und womit? Zudem gibt es von Mehl bis Butter diverse Hausmittel, die im Ernstfall von Bekannten empfohlen werden. Wir verraten, was wirklich hilft.

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Richtiges kühlen entscheidend

Im Fall von Verbrennungen sollten Sie 20 Minuten kühlen. "Das ist der ärztliche Rat um Schäden zu verhindern", sagt Dermatologin Dr. Gertrud Kremer. Das verbrannte Gewebe müsse runtergekühlt werde. Zum Kühlen eignet sich ausschließlich Wasser. In keinem Fall sollten sie etwas aus dem Gefrierfach verwenden, denn der Verbrennung mit einer Erfrierung entgegen zu wirken, ist doppelt schädlich. Am besten ist für die Behandlung kühles bis lauwarmes Wasser. Bildet sich eine Brandblase, sollte sie geschlossen bleiben, da sie die Wunde schützt. Eine geöffnete Blase eitert und kann sich entzünden.

Gefahr für das Muskelgewebe

Bei entzündeten Brandwunden und anhaltenden Schmerzen sollten Sie in jedem Fall einen Hautarzt oder Chirurgen aufsuchen. "Harmlose Verbrennungen sieht man, weil die obere Hautschicht zerstört ist", weiß die Expertin. Gefährlicher seien meist Verbrennungen, deren Tiefe weniger offensichtlich ist. Eine tiefe, infizierte Wunde kann das Muskelgewebe angreifen. Nur der Arzt kann die Verbrennung einstufen und entzündungshemmendes Cortison verschreiben

Keine Hausmittel bei Verbrennungen

Nach dem Kühlen kann ein Brandgel den unangenehmen Schmerzen lindern. Wichtig ist, die Wunde sauber zu halten. "Gut eignet sich dafür ein feuchtes Tuch", so Kremer. Größere Verbrennungen können zum Schutz mit einem dünnen Mullverband bedeckt werden. In keinem Fall sollten Sie auf Hausmittel zurückgreifen und Mehl, Butter oder Zahnpasta auf die Wunde geben. Genauso wenig förderlich sind Kalkwasser oder eine Zwiebelscheibe. "Dann besteht Infektionsgefahr", warnt die Hautärztin. Die so genannten Hausmittel können dazu führen, dass sich die Brandwunde entzündet.

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