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Fernsehen: Viel Fernsehen macht erhöht Risiko für Herzkrankheiten

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Fernsehen  

Dauerglotzer sterben früher

12.01.2010, 13:35 Uhr | dpa

Fernsehen erhöht das Risiko für Herzkreislauferkrankungen. (Foto: archiv)Fernsehen erhöht das Risiko für Herzkreislauferkrankungen. (Foto: archiv)Wer zu viel fern sieht, lebt kürzer. Davor warnen australische Ärzte. Schuld ist allerdings nicht das Fernsehen selbst, sondern die mangelnde Bewegung während des langen Sitzens auf dem Sofa, sagen David Dunstan vom Herz- und Diabetesinstitut in Melbourne und seine Kollegen. Sie hatten 8800 Australier über sechs Jahre beobachtet und untersucht.

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Doppeltes Herz-Risiko

Wer jeden Tag mehr als vier Stunden vor dem Flimmerkasten saß, hatte ein fast doppelt so hohes Risiko, vorzeitig an Herzkreislaufleiden zu sterben, wie Leute, die weniger als zwei Stunden am Tag fernsahen, berichten die Forscher im US-Fachjournal "Circulation".

Auch Sportler sind gefährdet

Problem sei das regungslose Sitzen. "Dann bewegen sich die Muskeln nicht, wir verbrenne keine Energie", erläuterte Dunstan. Das behindere den Stoffwechsel. "Die Risiken durch das lange Sitzen werden nicht unbedingt dadurch reduziert, dass der Betroffene mehr Sport treibt", unterstrich er. "Selbst Leute, die Sport trieben, hatten ein höheres Risiko, früh zu sterben, wenn sie zu anderen Zeiten des Tages lange vor dem Fernseher saßen." Insgesamt starben knapp anderthalb Mal so viel von den Vielguckern. Über alle Todesursachen betrachtet, war das Sterberisiko von Dauerfernsehern in der Studie rund anderthalb Mal so hoch wie bei Probanden mit wenig Fernsehkonsum.

Bewegung statt regungsloses Fernsehen

Die Botschaft sei klar: Um gesund zu leben, müsse man Sport treiben und langes Sitzen vermeiden. "Denken Sie daran, sich mehr und öfter zu bewegen." Das gelte auch bei der Arbeit, so die Forscher. Sie schlugen Firmen vor, einen zentralen Papierkorb oder eine zentrale Postsammelstelle einzurichten, damit Mitarbeiter öfter am Tag aufstehen und sich bewegen müssen.

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