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Burn-out-Syndrom: Wie hoch ist Ihr Burn-out-Risiko?

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Burnout-Syndrom  

Miriam Meckel schreibt über ihren Zusammenbruch

16.03.2010, 13:19 Uhr | jlu/t-online

Burn-out-Syndrom: Wie hoch ist Ihr Burn-out-Risiko?. Burnout:  Miriam Meckel, die Lebensgefährtin von Anne Will, hat über ihre Krankheit ein Buch geschrieben. (Foto: dpa)

Diagnose Burnout: Miriam Meckel, die Lebensgefährtin von Anne Will, hat über ihre Krankheit ein Buch geschrieben. (Foto: dpa)

Erfolgreich, Zielstrebig, voller Power: Miriam Meckel, die Lebensgefährtin von Talkmasterin Anne Will, führte ein Leben auf der Überholspur. Mit 31 Jahren war die heute 42-Jährige die jüngste Professorin Deutschlands, später außerdem Regierungssprecherin und Staatsekretärin in Nordrhein-Westfalen. Doch der Preis für ihren vollen Terminkalender ist hoch: 2008 bricht die Kommunikationsexpertin zusammen. Die Diagnose: Burn-out. Wie sie diese Zeit erlebt hat, beschreibt Meckel in ihrem kürzlich veröffentlichtem Buch "Brief an mein Leben - Erfahrungen mit einem Burn-out". Doch nicht nur Manager und Prominente sind betroffen, es kann jeden treffen. Sind auch Sie gefährdet? Unser Online-Test in dem Übersichtskasten links neben dem Text verrät es Ihnen.


Schätzungsweise sind Millionen Deutsche betroffen

Wie viele Menschen am Burn-out-Syndrom leiden, ist unklar. Experten schätzen, dass die Zahl der Betroffenen bis in die Millionen geht. Eine Studie der Uni Freiburg ergab, dass rund 50 Prozent der Pflegekräfte auf Krebs-, Aids- und Intensivstationen an Burn-out leiden. Bei Ärzten sind es rund 23 Prozent. Bei Lehrern sind etwa 35 Prozent ausgebrannt, weitere 30 Prozent befinden sich im Vorstadium zum Burn-out, so die Untersuchung.

Burn-out kann jeden treffen

Gefährdet sind vor allem Menschen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr. Denn gerade in dieser Lebensphase hat man mit Mehrfachbelastungen sowie Tätigkeiten mit hohem Zeit-, Kosten- und Termindruck zu kämpfen. Oft kommen ein schlechtes Arbeitsklima oder eine geringe Anerkennung des Berufs hinzu. Dies ist oft in sozialen Berufen der Fall, etwa bei Krankenschwestern oder Lehrern. Persönliche Faktoren, die das Burn-out-Risiko erhöhen, sind unter anderem falsches Stressmanagement, Perfektionismus, starke Emotionalität sowie der ausgeprägte Wunsch nach Anerkennung.

Entspannen ist unmöglich

Beim Burn-out handelt es sich nicht nur um ein Stimmungstief, das nach kurzer Zeit wieder verschwindet. Die Krankheit beginnt oft mit Überaktivität, übertriebenem Engagement sowie einem Gefühl der Unentbehrlichkeit. Die Betroffenen ignorieren ihre eigenen Bedürfnisse, sie fühlen sich erschöpft und sind oft müde. Trotzdem fällt es ihnen schwer, sich zu entspannen. Dieser überaktiven Phase folgt ein innerer und äußerer Rückzug von der Arbeit und dem sozialen Umfeld. Am Ende steht eine depressive Reaktion mit Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Mit dem Stress gehen auch körperliche Beschwerden wie Panikattacken, Rückenschmerzen und Bluthochdruck einher.

Partner und Freunde können helfen

Je früher die Symptome erkannt werden, desto besser. Denn wer einmal in der Burn-out-Spirale steckt, kann sich nicht mehr selbst helfen. Das Problem: Viele gestehen sich nicht ein, dass sie betroffen sind. Deshalb ist es wichtig, das der Partner, Freunde oder Kollegen den Betroffenen darauf ansprechen und ihm Hilfe anbieten. Die Krankheit heilen kann aber nur ein Arzt. In den meisten Fällen ist dafür eine Therapie nötig.

Genug Auszeiten nehmen

Das beste Mittel zur Burn-out-Vorsorge: Entspannung vom Alltagsstress. Der Partner, Familie und Freunde spielen dabei ein wichtige Rolle. Denn nur ein soziales Netzwerk kann einem in schwierigen Lebensphasen helfen. Doch auch genug Freizeit, Hobbys, Spaziergänge oder Sport können vor dem Ausgebranntsein schützen.

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