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Sonnenschutz: Keine Sonnencreme ist wasserfest

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Expertin: Keine Sonnencreme ist wirklich wasserfest

10.11.2010, 08:31 Uhr | apn/t-online, dapd

Sonnenschutz: Keine Sonnencreme ist wasserfest. Sonnenschutz: Wasserfeste Sonnencreme bietet nach dem Baden keinen Hautschutz mehr. (Foto: Archiv)

Wasserfeste Sonnecreme biete nach dem Baden keinen Sonneschutz mehr. (Foto: Archiv)

Wasserfeste Sonnencreme schützt auch nach dem Baden vor Sonnenbrand: Darauf verlassen sich viele und cremen sich nach dem Schwimmen nicht mehr ein - schließlich steht der Zusatz "wasserfest" auf der Verpackung. Doch Dermatologen hegen da gewisse Zweifel. Ein Irrtum ist die Meinung, dass Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 30 den ganzen Tag hält. Das Gefährliche daran: Viele Sonnehungrige wissen das nicht und riskieren so immer wieder, einen Sonnenbrand zu bekommen. Die Verbrennung sieht nicht nur unschön aus, sie schädigt auch die Haut und führt im schlimmsten Fall zu Hautkrebs. Wir räumen auf mit den sieben größten Sonnenschutz-Irrtümern.

Zweifel an Wasserfestigkeit von Sonnencreme

Wasserfeste Sonnencreme? Darauf sollte man sich lieber nicht verlassen. "Durch die Feuchtigkeit verliert der Schutz nach und nach seine Wirkung", sagt Natalie Garcia Bartels, Kinderdermatologin an der Berliner Charité, gegenüber dem Apothekenmagazin "Baby und Familie". Spätestens nach dem Abtrocknen müsse unbedingt nachgecremt werden. Die Bezeichnung "wasserfest" besagt nur, dass der Sonnenschutz auch beim Baden gewährt ist. Bei Kindern ist eine Sonnencreme besonders wichtig, da ihre Haut erst mit den Jahren einen eigenen Schutz aufbaut. Kleinkinder unter einem Jahr sollten am besten gar nicht in die pralle Sonne.

Sonnenschutz wird unterschätzt

Wer glaubt, sich nicht eincremen zu müssen, weil er bereits gebräunt ist, irrt sich ebenfalls. Denn auch wenn jetzt kein akuter Sonnenbrand mehr droht, ist das Risiko für Hautkrebs immer noch vorhanden. Besonders gefährlich ist die Sonne für Menschen, die durch regelmäßige Solariengänge braun geworden sind. Denn die UVA-Strahlen im Sonnenstudio bereiten die Haut nicht auf die UVB-Strahlen des Sonnenlichts vor. Deshalb gilt es, sich besonders gut einzucremen.

Mangelndes Wissen in Sachen Sonnencreme

Viele Menschen wissen zu wenig über die Wirkungsweise von Sonnencreme. Dies belegt auch der weit verbreitete Glaube, man könne mit Lichtschutzfaktor 30 uneingeschränkt in der Sonne liegen. In Wirklichkeit verdreißigfacht er jedoch nur die Eigenschutzzeit der Haut – bei durchschnittlich hellen Hauttypen sind das etwa 10 Minuten. Auch mit Faktor 30 sollte also nach 300 Minuten, also fünf Stunden Schluss sein. Außerdem sollte die Sonnencreme nicht – wie viele denken – kräftig einmassiert werde. Denn nur an der Hautoberfläche kann die Creme richtig wirken.


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