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Aids: Lebenserwartung gestiegen

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Aids  

Zahl der Aids-Toten geht weiter zurück

10.08.2011, 10:17 Uhr | dpa

Aids: Lebenserwartung gestiegen. Die Zahl der Aids-Toten geht in Deutschland zurück. (Foto: dpa)

Die Zahl der Aids-Toten geht in Deutschland zurück. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

In Deutschland sind erneut weniger Menschen an Aids gestorben. Wie das Statistische Bundesamt zum Welt-Aids-Tag am Mittwoch mitteilte, erlagen im vergangenen Jahr 431 Menschen der Immunschwächekrankheit. 2008 waren es 443 Erkrankte gewesen. 1998 hatte es noch 596 Aids-Tote gegeben. Abgesehen von einer Stagnation 2004 und einem leichten Anstieg 2006 ist die Zahl seitdem stets zurückgegangen.

Lebenserwartung Aids-Kranker steigt

Dank neuer Medikamente und Therapien sei die Lebenserwartung der HIV-Infizierten gestiegen, teilte das Bundesamt in Wiesbaden mit. Das Sterbealter lag 2009 bei 49,4 Jahren, Frauen wurden im Schnitt 44,5 Jahre und Männer 50,7 Jahre alt. 1999 hatte das Sterbealter noch bei 43,5 Jahren gelegen. Mit jedem fünften Aids-Toten entfielen die meisten Opfer auf die Altersgruppe der 40- bis 44-Jährigen. 87 Prozent aller Toten waren zwischen 25 und 65 Jahre alt, 78 Prozent waren Männer.

40- bis 45-Jährige am häufigsten betroffen

2009 wurden den Angaben zufolge bundesweit 1.429 an Aids erkrankte Patienten im Krankenhaus behandelt. 88 Prozent dieser Menschen waren zwischen 25 und 65 Jahre alt. Auch hier war die Altersgruppe der 40- bis 45-Jährigen mit 18 Prozent am stärksten vertreten.

Zahl der Neu-Infektionen immer noch hoch

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte in der vergangenen Woche geschätzt, dass in Deutschland derzeit rund 70.000 Menschen mit HIV oder Aids leben. In diesem Jahr hätten sich 3.000 Menschen neu mit dem HI-Virus infiziert, ähnlich viele wie in den Jahren zuvor.

Weltweit 1,8 Millionen Aids-Tote

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, schätzen die Vereinten Nationen die Zahl der im Jahr 2009 an den Folgen von Aids Gestorbenen auf etwa 1,8 Millionen Erwachsene und Kinder. Mit dem Virus infiziert waren nach Einschätzung des Programms UNAIDS 33,3 Millionen Menschen bei 2,6 Millionen Neuinfektionen im Jahr 2009.



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