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Zähne: Zwölf unbekannte Gefahren für den Zahn

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Zwölf unbekannte Gefahren für Zähne

10.05.2011, 12:05 Uhr | jlu

Zähne: Zwölf unbekannte Gefahren für den Zahn. Zähne: Unbekannte Ursachen für Zahnschmerzen. (Foto: Archiv)

Augentropfen und Rauchen können Zahnschmerzen verursachen. (Foto: Archiv)

Schlechte Zähne vom Schwimmen und Karies von Augentropfen: Dass nicht nur zu viel Zucker zu Zahnschäden führen kann, wissen viele nicht. Doch es gibt noch mehr unbekannte Zahn-Gefahren. Hätten Sie zum Beispiel gedacht, dass auch Früchtetee, Honig oder Rauchen schädlich sein können? Lesen Sie hier zwölf vernachlässigte Risiken, die die Zähne schädigen.

Gechlortes Wasser schädigt die Zähne

Es klingt seltsam, ist aber wahr: Vom Schwimmen kann man schlechte Zähne bekommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine indische Studie mit 500 Schwimmern: Bei 66 Prozent der Sportler wiesen die Wissenschaftler vom Government Dental College and Hospital in Mumbai Zahnschäden nach. Die Ursache dafür ist das Chlor im Wasser. Die Substanz verändert den pH-Wert des Wassers, dadurch wird es sauer. Gelangt es in den Mund bekommt, greift das saure Nass den Zahnschmelz an und kann dazu führen, dass sich die Zähne gelb verfärben. Um Zahnschäden vorzubeugen, sollte man den Mund geschlossen halten und sich nicht direkt nach dem Schwimmen die Zähne putzen. Sonst geht ihr natürlicher Schutzmantel verloren.

Zahnfäule durch Augentropfen

Ebenfalls den wenigsten bekannt ist, dass auch Augentropfen eine zahnschädigende Wirkung haben können. Sie enthalten Inhaltsstoffe, die die Speichelproduktion hemmen und dadurch den Mund austrocknen. Dasselbe gilt auch für andere Medikamente, etwa Antihistaminika, Ibuprofen, Antidepressiva oder Blutdruckpräparate. Säurehaltige Lebensmittel und Bakterien können deshalb die Zähne ungehindert angreifen. Mögliche Folge: Zahnfäule. Gefährdet ist vor allem, wer regelmäßig zu Augentropfen greift, beispielsweise aufgrund einer Allergie oder trockener Augen, sagt Karen Coates von der British Dental Helath Foundation. Die Gefahr für lässt sich aber reduzieren: Spezielle Kaugummis, Lutschtabletten oder Gels helfen, den Speichelfluss anzuregen und schützen so die Zähne.

Obst greift den Zahnschmelz an

Neben Süßem ist auch Saures schlecht für die Zähne. Während zuckerhaltige Lebensmittel zu Karies führen, schädigen saure den Zahnschmelz. Dies begünstigt die Erosion der Zahnsubstanz, Bakterien haben jetzt ein leichtes Spiel. Der Säuregehalt ist aber kein Grund, auf frisches Obst zu verzichten. Wichtig ist, dass man nach dem Essen säurehaltiger Speisen nicht sofort die Zähne putzt. Denn die Borsten schmirgeln den von der Säure angegriffenen Zahnschmelz ab. Deshalb sollte man mindestens 30 Minuten warten. Um die Zähne zu schützen, kann man zunächst mit einem Schluck Wasser nachspülen oder ein zuckerfreies Zahnpflege-Kaugummi kauen.

Wie Sie zahnfreundlich essen

Wer seinen Zähnen etwas Gutes tun will, sollte viele Milchprodukte - natürlich ungesüßt - zu sich nehmen. Sie liefern Kalzium, das den Zahnschmelz stärkt. Besonders empfehlenswert ist Käse: Er haftet lange an den Zähnen und überzieht sie mit einer Schutzschicht, die Säure neutralisiert. Reinigend und kräftigend wirken neben faserreichen Lebensmitteln wie Vollkornbrot und Gemüse alle Speisen, die man intensiv kauen muss. Außerdem sollte man darauf achten, zu zahnfreundliche Durstlöschern zu greifen: Wasser, Milch, grüner und schwarzer Tee eigen sich am besten..

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