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Schwerhörigkeit: Wann man zum Arzt muss

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Schwerhörigkeit: Wann man zum Arzt muss

25.01.2011, 16:30 Uhr | lac

Schwerhörigkeit: Wann man zum Arzt muss . Schwerhörigkeit bleibt oft unbemerkt. (Foto: imago)

Schwerhörigkeit bleibt oft unbemerkt. (Foto: imago)

Wie bitte? Was hast du gesagt? Schwerhörigkeit ist für die Betroffenen oft sehr belastend. Was als Senioren-Problem gilt, ist in Wirklichkeit in allen Altersgruppen verbreitet. Jeder fünfte Erwachsene ist schwerhörig. Je schneller der Hörschaden festgestellt wird, desto besser kann er korrigiert werden. Bei diesen Anzeichen sollte man einen Arzt aufsuchen.

Aufgedrehter Fernseher ist ein Warnsignal

"Es gibt typische erste Anzeichen, die auf Schwerhörigkeit hindeuten", erklärt der Freiburger HNO-Arzt Dr. Michael Deeg. Der Hörschaden macht sich anfangs vor allem bei Gesprächen in größerer Runde - etwa auf Partys oder bei Familienfesten - bemerkbar: Wenn der Lärmpegel insgesamt hoch ist, können die Betroffenen kaum noch ein Wort verstehen. Auch wenn jemand das Radio oder den Fernseher ständig so laut aufdreht, dass es alle anderen als unangenehm empfinden, kann dies ein Hinweis auf beginnende Schwerhörigkeit sein.

Schwerhörigkeit nicht ignorieren

Wenn diese ersten Warnsignale auftreten, sollte man sofort einen Ohrenarzt aufsuchen. Doch viele scheuen davor zurück, weil sie Angst vor der Diagnose "Schwerhörigkeit" haben. "Ein Hörgerät gilt als Stigma", sagt Deeg. Doch wer seine Schwerhörigkeit ignoriert, macht alles nur noch schlimmer. Denn je später der Hörschaden erkannt wird, desto schwieriger wird es, ihn zu behandeln. "Mit zunehmender Schwerhörigkeit erreichen immer weniger Schallreize das Innenohr. Dessen Strukturen verkümmern mit der Zeit, so dass man den Schaden irgendwann auch mit einem Hörgerät nicht mehr beheben kann", erklärt der Mediziner.

Laute Musik schädigt die Ohren

Schwerhörigkeit tritt besonders häufig bei älteren Menschen auf: Jeder zweite über 70-Jährige ist betroffen. Aber auch jüngere Menschen können schwerhörig werden. "Jeder fünfte Erwachsene und jeder zehnte Jugendliche ist schwerhörig", sagt Deeg. Hauptursache für Schwerhörigkeit ist eine zu hohe Lärmbelastung. Gefährdet sind vor allem Menschen, die täglich mit lauten Maschinen arbeiten müssen. In der Freizeit stellt vor allem Musik eine Gefahr für die Ohren dar - ob in der Diskothek, beim Konzert oder über Kopfhörer.

Lärmpausen sind wichtig

Um Schwerhörigkeit vorzubeugen, muss man sich gegen Lärm schützen. "Ein Lärmpegel ab 85 Dezibel ist gehörschädigend", sagt der HNO-Arzt - vorausgesetzt, das Ohr wird diesem Lärm über längere Zeiträume hinweg ausgesetzt. Bei einem Rockkonzert liegt der Schallpegel zwischen 95 und 105 Dezibel, in der Diskothek zwischen 90 und 100 Dezibel, die heimische Stereoanlage bringt es auf bis zu 100 Dezibel, und Musik über Kopfhörer erreicht einen Pegel von bis zu 110 Dezibel. Wer zuhause Musik hört, sollte also etwas leiser drehen. Bei Konzerten empfiehlt es sich, Ohrstöpsel zu tragen. Und: "Lärmpausen sind wichtig", sagt Dr. Deeg. Man sollte sich also regelmäßig an einen stillen Ort zurückziehen, wo sich die Ohren erholen können.

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