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Hirnscan sagt voraus, wer mit dem Rauchen aufhören kann

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Hirnscan sagt voraus, wer den Rauchstopp schafft

10.08.2011, 10:15 Uhr | dpa

Hirnscan sagt voraus, wer mit dem Rauchen aufhören kann. Ein Hirnscan sagt voraus, wer mit dem Rauchen aufhört (Foto: imago)

Ein Hirnscan sagt voraus, wer mit dem Rauchen aufhört (Foto: imago)

Der Blick in das menschliche Gehirn verrät, welcher Raucher es schaffen wird, vom Glimmstengel loszukommen. Denn je stärker eine bestimmte Region des Gehirns auf persönliche Durchhalte-Botschaften reagiert, desto wahrscheinlicher wird jemand mit dem Rauchen aufhören. Das berichten US-Forscher im Fachblatt "Nature Neuroscience".

Persönliche Durchhalte-Botschaften zur Motivation

Die betreffende Hirnregion ist an der Verarbeitung von selbstbezogenen Informationen beteiligt. Sie wird zum Beispiel dann aktiv, wenn man über sich selbst nachdenkt. An der Studie von Wissenschaftlerin Hannah Faye Chua und ihren Mitarbeitern von der Universität von Michigan in Ann Arbor hatten 91 Raucher teilgenommen, die aufhören wollten. Basierend auf einem ausführlichen Interview entwickelten die Wissenschaftler persönliche Durchhalte-Botschaften für jeden einzelnen Raucher, die seine Motivation während der Entwöhnungsphase stärken sollten.

Vor Beginn des Rauchstopp-Programms wurden den Rauchern diese personalisierten Botschaften mitgeteilt. Währenddessen scannten die Wissenschaftler Teile des Gehirns. Vier Monate nach Beginn des Rauchstopp-Programms rauchten diejenigen Teilnehmer nicht mehr, deren Gehirn während des Scans sehr stark auf die personalisierten Botschaften reagiert hatte.

Personalisierte Rauchstopp-Programme helfen

Die Untersuchung erkläre zumindest zum Teil den Erfolg von personalisierten Gesundheitsprogrammen, schreiben die Forscher. Diese personalisierten Programme werden verstärkt eingesetzt, um Menschen zu einer Verhaltensänderung zu bewegen, zum Beispiel mit dem Rauchen aufzuhören oder abzunehmen. Bei dem Bereich des Gehirns, der durch die personalisierten Botschaften aktiviert wird, handele es sich vor allem um den sogenannten dorsomedialen präfrontalen Cortex.

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