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Gesundheit  

Prozessionsspinner auf dem Vormarsch

10.08.2011, 10:15 Uhr | ts

Prozessionsspinner auf dem Vormarsch. Die Eichenprozessionsspinner haben giftige Haare. (Foto: dpa)

Die Eichenprozessionsspinner haben giftige Haare. (Foto: dpa)

Er ist dieses Jahr besonders früh dran: Der Eichenprozessionsspinner hat so früh wie nie in weiten Teilen Deutschlands die Bäume besiedelt. Normalerweise treten die Schädlinge Anfang Juni auf. Durch die ungewöhnlichen hohen Temperaturen sind die Eichen nun bereits im April besiedelt. Für den Menschen gefährlich sind die giftigen Haare der Larven. Sie können extreme allergische Reaktionen bis hin zum allergischen Schock auslösen.

Prozessionsspinner breitet sich aus

Aufgrund der heißen Sommer der letzten Jahre hat sich der Eichenprozessionsspinner immer weiter von Süddeutschland bis in den Norden verbreitet. Vor allem Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg sind betroffen. Ursprünglich waren die Raupen, die keine Fressfeinde haben, vor allem an Waldrändern zu finden. Mittlerweile sind immer mehr innerstädtische Gebiete betroffen. Die Wärme liebenden Falter bevorzugen frei stehende Bäume. Ihren Namen haben die Eichenprozessionsspinner daher, dass sie im ausgewachsenen Stadium prozessionsartig an Eichen entlang kriechen. Problematisch ist die Verbreitung vor allem in Freibädern, auf Spielplätzen und auf Schulhöfen.

Gefahren für den Menschen

Die mikroskopisch kleinen Haare der Raupen brechen leicht und werden vom Wind über weite Strecken verweht. Sie enthalten ein giftiges Eiweiß. Beim Menschen können sich die Haare mit ihren Widerhaken in der Haut verankern. Sie dringen in die Schleimhäute ein und können und vor allem bei Kindern heftig juckende Hautreizungen auslösen. Diese klingen in der Regel nach einigen Tagen wieder ab. Ferner kann es zu Bindehautentzündung und Husten kommen. Das Gift kann sogar Asthma auslösen.

Vorsichtsmaßnahmen und Bekämpfung

Halten Sie sich möglichst von befallenen Bäumen fern und meiden Sie den direkten Kontakt mit den Larven. Entfernt werden sollten die Larven nur von Fachleuten. Wer bereits Kontakt mit den giftigen Haaren hatte, sollte sich duschen und die Kleidung waschen. Gegen den Juckreiz helfen Antihistaminika. Treten allergische Reaktionen auf, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen. Um befallene Gebiete von den Schädlingen zu befreien, gehen in diesen Wochen viele Gemeinden mit biologischen oder chemischen Mitteln gegen die Larven vor.

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