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Nierensteine: So senken Sie Ihr Risiko

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Schmerzhafte Koliken vermeiden  

So senken Sie Ihr Risiko für Nierensteine

03.12.2013, 11:00 Uhr | ag

Nierensteine: So senken Sie Ihr Risiko. Nierensteine bleiben meist lange unbemerkt.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nierensteine bleiben meist lange unbemerkt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sie bilden sich zunächst unbemerkt, können dann aber höllische Schmerzen verursachen: Die Rede ist von Nierensteinen. Was Rudi Völler kürzlich durchmachen musste, erlebt nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Urologie etwa jeder zehnte Deutsche im Laufe seines Lebens. Am häufigsten tritt die Erkrankung zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf. Dabei sind Männer öfter betroffen als Frauen. Bei Übergewichtigen tritt das Steinleiden sogar doppelt so häufig auf wie bei Normalgewichtigen. Doch wie entstehen Nierensteine? Wer ist besonders gefährdet und wie kann man vorbeugen?

Kolikartige Schmerzen in der Leistengegend

Nierensteine entstehen, wenn bestimmte Salze im Urin Kristalle bilden und zu Steinen anwachsen. Je nachdem, wo sie sitzen, können sie über Jahre unentdeckt bleiben und keine oder unspezifische Beschwerden wie Blut im Urin oder übermäßigen Harndrang verursachen. Wandern die Steine allerdings in die Harnwege, können sie dort schmerzhafte Koliken auslösen. Diese treten dann mit Unterbrechungen immer wieder auf. Sobald die Steine über die Harnleiter die Blase erreicht haben, verschwinden die Krämpfe auf einen Schlag. Zwischen den einzelnen Koliken kann auch ein dumpfer Schmerz auftreten, der durch den Urinstau ausgelöst wird. Fiebern die Patienten zudem, ist dies meist ein Zeichen für eine Harnstauungsniere, die sofort behandelt werden muss.

Übergewicht begünstigt Nierensteine

Die Ursachen für Nierensteinbildung sind vielfältig. Erbliche Faktoren sowie Stoffwechselstörungen spielen oft eine Rolle. Aber auch Harnwegsinfekte und Harnabflussstörungen begünstigen die Bildung der Steine. Weitere Risikofaktoren sind Bewegungsmangel und eine fettreiche Ernährung. Menschen, die schon einmal eine Nierenkolik hatten, sind besonders gefährdet, immer wieder Harnsteine zu bilden. Etwa die Hälfte erkrankt erneut. Auch übergewichtige Menschen haben ein erhöhtes Risiko zur Nierensteinbildung. Dass schon wenige Kilos zu viel auf der Waage das Risiko steigern, belegt eine amerikanische Studie an der John Hopkins University. Hierbei werteten die Wissenschaftler Daten von fast 100.000 Patienten aus - unter besonderer Berücksichtigung des BMI. Das Resultat: Schon bei Menschen mit leichtem Übergewicht ist das Nierensteinrisiko doppelt so hoch ist wie bei Normalgewichtigen.

Steine aufbewahren und bestimmte Lebensmittel meiden

Bei den ungelösten Salzen im Urin, die zu Nierensteine führen, handelt es sich in der Regel um Kalziumoxalat, Kalziumphosphat oder Harnsäurse. Über eine Analyse der Steine lässt sich herausfinden, um welche Art von Salzen es sich handelt. Der Berufsverband Deutscher Internisten in Wiesbaden empfiehlt, die Steine, die über die Harnröhre abgegangen sind, in jedem Fall aufzubewahren und dem Arzt zu übergeben. Über den Anteil der Salze lassen sich nämlich Rückschlüsse darüber ziehen, welche Lebensmittel der Patient zukünftig meiden sollte. Bei Kalziumoxalat-Steinen sind das beispielsweise Spinat, Rhabarber, Erdnüsse, Kakao, Schokolade sowie Schwarz- und Grüntee. Bei Harnsäure-Steinen dagegen sollte der Patient besser auf häufigen Fleischkonsum verzichten.

Diese Tipps helfen, Nierensteinen vorzubeugen

Um das eigene Risiko einer Harnsteinbildung zu senken, kann jeder etwas tun. Neben regelmäßiger Bewegung wird vor allem eine ausgewogene Ernährung empfohlen. Auch wenn Flüssigkeitsmangel nicht die Hauptursache für Nierensteine ist, kann ausreichendes Trinken die Steinbildung zumindest erschweren. Das Harnsteinzentrum in München rät daher, mindestens zwei Liter Wasser am Tag zu trinken. Außerdem empfehlen die Experten eine gesunde Ernährung mit viel Vollkornprodukten, Obst und Gemüse sowie wenig Fett, Fleisch und Salz. Eine fleischlastige Ernährung übersäuert nämlich den Körper und die ausgeschiedene Harnsäure kristallisiert leichter.

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