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Gutartige Vergrößerung der Prostata: Sport kann Beschwerden vorbeugen

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Prostata  

Sport beugt Prostatabeschwerden vor

10.06.2011, 08:22 Uhr | dapd

Gutartige Vergrößerung der Prostata: Sport kann Beschwerden vorbeugen. Prostata: Sport kann Vergrößerung der Prostata vorbeugen. (Foto: imago)

Prostata: Sport kann Vergrößerung der Prostata vorbeugen. (Foto: imago)

Haben Männer Beschwerden beim Wasserlassen, könnte dies ein Anzeichen für eine gutartigen Vergrößerung der Prostata sein (BPH). Darauf weist der Berufsverband der Internisten hin. Sport kann den Beschwerden vorbeugen, das die Beckenbodenmuskulatur bei Bewegung massiert wird. Ist Ihre Prostata in Gefahr? Machen Sie den Test!


Vergrößerte Prostata vermutlich hormonell bedingt

An BPH (benigne Prostatahyperplasie) litten mindestens vier Millionen Männer in Deutschland, viele scheuen sich jedoch zum Arzt zu gehen. Eine BPH könne Entzündungen der Harnwege und der Prostata fördern und sogar zu einer Schädigung der Nieren führen, warnt Michael Köhn, Spezialist für Andrologie in München. BPH ist vermutlich eine Folge altersbedingter, hormoneller Veränderungen, die zur Vermehrung des Prostatagewebes führen. "Wegen der Einengung der Harnröhre wird der Harnstrahl abgeschwächt. Damit verzögert sich der Beginn der Harnentleerung und sie dauert auch insgesamt länger", erklärt Köhn. Mit der Zeit bleibe nach dem Wasserlassen eine immer größere Menge Urin in der Blase. Schließlich werde diese Restharnmenge so groß, dass sich die Blase zur Entleerung nicht mehr anspannen könne: "Es entsteht eine sogenannte Überlaufblase mit ständigem Harnträufeln und Rückstau bis in die Nieren, was zu deren Versagen führen kann."

Rechtzeitig zum Arzt gehen

Dennoch sind Prostatabeschwerden kein Altersschicksal, das man hinnehmen muss. Betroffene sollten vielmehr einen Facharzt für Urologie aufsuchen, bevor sich die Beschwerden verschlimmern. „Dort wird die Vorgeschichte des Patienten erhoben (Anamnese), dann erfolgt eine körperliche Tastuntersuchung. Urin- und Blut-Tests sowie eine Ultraschalluntersuchung können hinzukommen", berichtet Köhn. „Bei mäßigen Beschwerden können Medikamente helfen, darunter auch pflanzliche Präparate (Phytotherapeutika) wie z.B. Extrakte aus Sägezahnpalmenfrüchten. Regelmäßige, etwa halbjährliche Kontrolluntersuchungen sind trotzdem anzuraten, weil der Harnabfluss unbemerkt schlechter werden kann und die Beschwerden dann wieder zunehmen."

Sport kann helfen

Zur Vorbeugung einer BPH ist zudem eine gesunde Lebensweise zu empfehlen, mit ausgewogener Ernährung, frischer Luft und viel Bewegung: "Denn bei sportlicher Betätigung wird die Prostata, die ja in die Beckenbodenmuskulatur eingebettet ist, auf natürlichem Wege massiert, was einer Größenzunahme und Inkontinenz entgegenwirken kann."


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