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Herzerkrankungen: Wer krank trainiert, riskiert Herzmuskelentzündung

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Herzerkrankungen  

Wer krank trainiert, riskiert Herzmuskelentzündung

17.10.2012, 13:16 Uhr | Herz- und Diabeteszentrum NRW/ vdb

Herzerkrankungen: Wer krank trainiert, riskiert Herzmuskelentzündung. Wer krank Sport treibt, kann seinem Herzen schaden. (Foto: Archiv)

Wer krank Sport treibt, kann seinem Herzen schaden. (Foto: Archiv)

Wer unter einer schweren Erkältung leidet, sollte auf keinen Fall Sport treiben. „Eine schwere Erkrankung mit Fieber ist stets ein Alarmsignal des Körpers“, erklärt Prof. Dieter Horstkotte vom Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen. „Wer diese Zeichen ignoriert, und sich dennoch einer hohen körperlichen Belastung aussetzt, geht ein enormes Risiko ein“, so der Experte. Dann droht eine Herzmuskelentzündung.

Viren können Herzmuskel angreifen

Der Arzt für Sportkardiologie formuliert es sogar noch drastischer: "Wer krank ist sollte grundsätzlich keinen Sport machen“. Verschleppte Infekte und Erkältungen können dem Herz gefährlich werden. Bei einer Herzmuskelentzündung greifen Viren oder Bakterien den Herzmuskel an. Wird diese Entzündung nicht erkannt, kann sie langfristig zu einer irreversiblen Schädigung des Herzens führen.

Infekt wird bei Leistungssportler ausgeschlossen

Am Herz- und Diabeteszentrum NRW lassen sich regelmäßig die Herren der deutschen Handballnationalmannschaft und die Nationalmannschaft der Zehnkämpfe untersuchen. „Bei unseren umfangreichen medizinischen Tests nehmen wir auch immer Blutproben, um einen akuten Infekt der Athleten auszuschließen“, erklärt Dr. med. Klaus-Peter Mellwig. „Bei einem entsprechenden Nachweis und klinischen Symptomen sind vorübergehend sportliche Aktivitäten einzustellen. Die Gesundheit der Athleten ist das Allerwichtigste.“

Ehrgeiz schadet der Gesundheit

Die Mediziner haben beobachtet, dass sowohl Profi- als auch Hobbysportler oft zu falschem Ehrgeiz neigen. Um nicht in einen Trainingsrückstand zu geraten wird leichtfertig weitertrainiert. Die möglichen Risiken werden durch den eigenen Anspruch und die sportlichen Ziele in den Hintergrund gedrängt. „Wir appellieren gerade an die Trainer, Rücksicht auf die Gesundheit ihrer Athleten zu nehmen“, betont Mellwig. „Was hilft es, ein Spiel zu gewinnen oder eine gute Platzierung zu erreichen und dabei die Gesundheit unnötig zu gefährden.“

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