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Magenschmerzen sind nicht immer harmlos

22.06.2011, 08:20 Uhr | dpa tmn, dpa

Magenschmerzen sind nicht immer harmlos . Magenschmerzen können auf schwere Krankheiten hindeuten. (Foto: imago)

Magenschmerzen können auf schwere Krankheiten hindeuten. (Foto: imago)

Magenschmerzen und Sodbrennen kennt fast jeder: ob von zu viel Alkohol, scharf gewürztem Essen oder Kaffee. Meist verfliegen die Beschwerden schnell wieder oder lassen sich mit rezeptfreien Medikamenten behandeln. Doch nicht immer sind die Symptome harmlos.

Es kann das Herz sein

Bei bestimmten Alarmsignalen sollte man besser einen Arzt aufsuchen, anstatt sich selbst zu behandeln, rät der Apotheker Eric Martin von der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker in Berlin. Denn viele Schmerzmittel erhöhen das Risiko von Schleimhautschäden, überdecken aber gleichzeitig die Warnsignale. Ein Arzt sollte aufgesucht werden, wenn die Beschwerden stark sind oder mehrmals pro Woche auftreten. Auch sollte ein Arzt die Ursache klären, wenn Magenschmerzen mit Fieber, Erbrechen oder Blutungen einhergehen. Schluckschmerzen können auf Krankheiten der Speiseröhre hindeuten. Ein spontaner Gewichtsverlust ist ein mögliches Zeichen für Krebs. Auch Erkrankungen anderer Organe können in Richtung Magen ausstrahlen. Treten die Schmerzen zum Beispiel bei körperlicher Belastung auf, kann eine Herzerkrankung dahinterstecken.

Säurebindende Medikamente helfen

Treten Magenschmerzen nur sporadisch auf oder gibt es einen nachvollziehbaren Auslöser wie schweres Essen, sind sogenannte Antazida die erste Wahl. Diese Medikamente binden die überschüssige Magensäure im Magen. Ihre Wirkung setzt schnell ein, hält aber nur wenige Stunden an. "Bei wiederkehrenden oder nächtlichen Magenschmerzen sind Wirkstoffe aus der Gruppe der Protonenpumpenhemmer besser geeignet", sagt Martin. Ihre Wirkung setzt zwar erst deutlich später ein, hält dafür aber länger an.

Kurz vor dem Schlafengehen nichts mehr essen

Eine spezielle Magendiät gibt es nicht. Wer immer wieder an Magenschmerzen leidet, sollte für sich selbst herausfinden, welche Lebensmittel die Beschwerden auslösen und sie entsprechend meiden. Bewährt hat es sich, mehrere Stunden vor dem Schlafengehen nichts zu essen. Nächtliches Aufstoßen oder Sodbrennen lässt sich verringern, wenn der Oberkörper beim Schlafen erhöht liegt, etwa durch ein Keilkissen unter der Matratze. 

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