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Venenprobleme: Die besten Tipps gegen geschwollene Beine

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Venenprobleme  

So kommen Sie ohne schwere Beine durch den Sommer

| dpa/tmn, t-online.de

Venenprobleme: Die besten Tipps gegen geschwollene Beine. Venenprobleme: Gegen geschwollene Beine helfen Salben, Cremes oder Gele. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Gegen geschwollene Beine helfen Salben, Cremes oder Gele. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schwere und geschwollene Beine sind besonders im Sommer eine Last. Die heißen Temperaturen verstärken zudem die Beschwerden. Die erste Wahl zur Behandlung von Venenerkrankungen sind in der Regel Kompressionsstrümpfe - doch gerade bei Hitze sind sie oft sehr unangenehm. Diese Alternativen sollten Betroffene kennen.

Mehr Bewegung tut den Venen gut

Venen haben die Aufgabe, das Blut von den Beinen gegen die Schwerkraft nach oben zum Herzen zu transportieren. Bei heißen Temperaturen nimmt die Elastizität der Blutgefäße jedoch ab und die Venen werden durchlässiger. Außerdem weiten sich die Gefäße, um eigene Körperwärme besser abzugeben. So kann Venenflüssigkeit austreten und ins umliegende Gewebe fließen, was wiederum geschwollene Beine verursacht.

Wird der Blutfluss zusätzlich durch langes Stehen oder zu viel Sitzen gehemmt, können Krampfadern entstehen. Daher ist Bewegung das A und O gegen geschwollene Beine und Besenreiser. Egal ob Spazieren oder Radfahren - beides stärkt die Muskulatur in den Waden und erleichtert den Venen die Arbeit.

Abendliches Cremen hilft den Venen

Gegen geschwollene Beine helfen auch Salben, Cremes oder Gele. Diese können durch die Massage- oder Kühlwirkung sehr angenehm sein. Nach dem Cremen sollten Sie aber auf Kompressionsstrümpfe verzichten, da diese durch Cremes angegriffen werden können. "Ich empfehle deshalb, die Beine abends vor dem Schlafengehen einzucremen und erst am nächsten Morgen die Kompressionsstrümpfe wieder anzuziehen", sagt Erika Fink von der Bundesapothekerkammer in Berlin.

Zudem gibt es einen ganz einfach Tipp: Legen Sie am Abend die Beine hoch. So kann das Blut leichter zum Herzen zurückfließen und die geschwollenen Beine werden wieder richtig durchblutet.

Beine nicht in die pralle Sonne legen

Auch wer ein schlechtes Bindegewebe hat oder unter Krampfadern leidet, hat ein erhöhtes Risiko, an einer Venenentzündung zu erkranken. Um das zu vermeiden, sollten Sie die Beine nicht in die pralle Sonne strecken. Zudem sollten Betroffene ihre Beinen regelmäßig abkühlen und zum Beispiel in einer Badewanne etwa zehn Minuten auf und ab gehen. Durch die Kälte ziehen sich die Venen zusammen und das Blut fließt wieder besser. Die dicken Beine schwellen ab.

Auf ausgiebiges Saunieren, Fangopackungen und Moorbäder sollte man ebenfalls verzichten. Mit Wechselduschen hingegen können Krampfadern vorgebeugt werden, da der Wechsel von Warm und Kalt die Durchblutung anregt.

Hohe Schuhe belasten die Venen unnötig

Hohe Schuhe sehen zwar elegant aus, für die Venen sind sie aber nicht so gut, da bei ihnen die natürliche Abrollbewegung des Fußes fehlt. Dieses Abrollen hilft der Venenpumpe aber bei ihrer Arbeit. Deshalb sollte man besonders im Sommer auch mal zu flachen Schuhen greifen.

Stützstrümpfe können helfen

Es muss nicht immer der medizinische Kompressionstrumpf sein. Bei leichten Beschwerden können auch Stützstrümpfe die Tätigkeit der Venen erleichtern. Wenn man über einen längeren Zeitraum mit solchen Problemen zu kämpfen hat oder in der Familie Venenerkrankungen bekannt sind, sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Dieser kann dann entscheiden, ob Kompressionsstrümpfe oder eine andere Therapie sinnvoll sind.

Pflanzliche Medikamente schaffen Linderung

Auch pflanzliche Venenmittel können Problemen lindern, indem sie die Wassereinlagerung in den Beinen verringern, sagt Erika Fink. Allerdings helfen die Medikamente nicht sofort. "Bei regelmäßiger Einnahme verringern sich die Wassereinlagerungen jedoch nach einigen Wochen", so die Expertin. Besonders bei leichten Beschwerden sei die Einnahme pflanzlicher Venenmittel dann empfehlenswert, wenn eine Kompressionstherapie aus medizinischen Gründen nicht angewendet werden darf oder wenn der Patient sie ablehnt. 

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