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Bei Schnitten im Haushalt  

Erste Hilfe: So behandeln Sie kleine Wunden

01.06.2017, 12:29 Uhr | cme, t-online.de

Erste Hilfe: So behandeln Sie kleine Wunden. Auf einen blutenden Finger wird ein Pflaster aufgetragen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/humonia)

Schnittwunden entstehen oft durch Unachtsamkeit im Haushalt wie etwa beim Hantieren mit scharfkantigen Gegenständen (Quelle: humonia/Thinkstock by Getty-Images)

Ob Kratzer, Schürfwunde oder Schnittverletzung: Kleine Wunden passieren schnell mal im Haushalt und werden oft auf die leichte Schulter genommen. Nach dem Motto "An der Luft heilt's am besten" kleben die meisten Menschen kein Pflaster auf, sondern lassen die Verletzung an der Luft trocknen. Was viele nicht wissen: Sorgfältig gereinigte Wunden heilen besser.

Leitungswasser ist sauber genug

Wie Sie mit Schnittwunden umgehen sollten, hängt vor allem von der Tiefe der Verletzung ab. Bei kleinen Schnitten helfen bereits einfache Pflaster zur Wundversorgung. Die Verletzung heilt dann innerhalb weniger Tage von ganz allein.

Viele Menschen befürchten, mit dem Leitungswasser Keime in die Wunde zu spülen. Doch diese Sorge ist offenbar unbegründet: Die hygienische Qualität von Wasser aus dem Hahn sei in Deutschland so gut, dass es bedenkenlos verwendet werden könne, schreibt die "Apotheken Umschau". Um groben Schmutz zu entfernen sei das Abspülen mit Leitungswasser zu empfehlen.

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Besonders in Schürfwunden geraten schnell winzige Fremdkörper. Wer die Wunde nicht säubert, riskiert eine Entzündung. Falsch ist es übrigens, die Verletzung mit einem Lappen zu reinigen. Damit wischt man den Dreck nämlich tiefer in die Wunde hinein. Alternativ gibt es alkoholfreie Wundspülungen zum Aufsprühen, die die Wunde nahezu schmerzfrei reinigen. Große Verletzungen sollte man aber lieber vom Arzt säubern und verbinden lassen.

Desinfektion nicht unbedingt nötig

Ist die Wunde nicht infiziert, ist das Auswaschen meist ausreichend. Wer eine Entzündung befürchtet, kann zusätzlich eine antiseptische Salben auftragen. Sprühlösungen oder Gelsprays können ebenfalls vor Keimen schützen. Cremes oder Sprays, die Antibiotika enthalten, sollte man dagegen nur nach Absprache mit dem Arzt verwenden. Sie steigern die Gefahr einer Antibiotika-Resistenz und können zu allergischen Reaktionen führen.

Feuchte Wundheilung besser als Lufttrocknen

Was viele nicht wissen: Feucht gehaltene Verletzungen heilen besser als trockene Wunden. Das Wundsekret fungiert nämlich als Transportmittel für Nähr- und Botenstoffe sowie Abwehrzellen und schafft so optimale Bedingungen für die Wundheilung. Georg Winter, der Erfinder der "feuchten Wundheilung", entdeckte, dass die Neubildung des Gewebes in einer feuchten Wundumgebung um bis zu 50 Prozent schneller abläuft als unter einer trockenen Kruste. Ein gut klebendes Pflaster schützt zudem vor Dreck und Keimen.

So hält man die Wunde feucht

Vor allem bei größeren Wunden empfiehlt sich ein feuchter Wundverband. Ein normales Pflaster ist dafür allerdings nur bedingt empfehlenswert, da die Wunde immer noch austrocknen kann. Besser geeignet sind Spezialpflaster oder Wundverbände, die die Wunde feucht halten. Denn ohne Feuchtigkeit dauert die Heilung länger und die Gefahr, eine Narbe zu behalten, steigt. Die Wunde sollte man täglich neu verbinden und beobachten. Treten Rötungen auf, vergrößert sich die Wundstelle oder wird die Stelle sehr warm, sind dies Anzeichen für eine Infektion. Dann sollte man einen Arzt aufsuchen.

Hausmittel, die nicht helfen

Lassen Sie von Öl, Butter, Honig, Mehl und Essig die Finger! Hierbei handelt es sich nicht um wirksame Hausmittel. Zudem ist nicht klar, wie die Lebensmittel hergestellt wurde. Wenn Sie diese auf die betroffene Stelle auftragen, können sie die Schmerzen verschlimmern, indem sie die Wunde infizieren.

Darüber hinaus kann der Arzt die Verbrennung schlechter einschätzen, wenn sie mit diesen Mitteln bestrichen wurde.

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