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Arzneimittel: Auch rezeptfreie Medikamente bergen Gefahren

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Vorsicht bei rezeptfreien Medikamenten

28.11.2017, 11:43 Uhr | dpa-tmn, t-online.de

Arzneimittel: Auch rezeptfreie Medikamente bergen Gefahren . Verschiedene Medikamente (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/zozzzzo)

Rezeptfreie Medikamente sind nicht immer harmlos. (Quelle: zozzzzo/Thinkstock by Getty-Images)

Bei Halsschmerzen, Schnupfen oder leichten Magen-Darm-Problemen gehen die meisten Menschen nicht zum Arzt, sondern behandeln sich selbst. Oft mit rezeptfreien Medikamenten. Doch nicht immer ist die Behandlung mit diesen Präparaten harmlos. Werden die Arzneimittel falsch angewendet, können sie der Gesundheit zeitweise oder gar dauerhaft schaden.

Längerfristige Beschwerden nicht selbst behandeln

Viele Fehler passieren bei Schmerzmitteln oder wenn die Atemwege, der Magen-Darm-Trakt oder die Haut behandelt werden, erläutert Friedemann Schmidt, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin. Der häufigste Fehler: Die Eigenbehandlung von Beschwerden, die schon länger bestehen.

"Die genaue Zeitspanne hängt von der Erkrankung ab. Bei Durchfall sollte man spätestens nach drei Tagen zum Arzt gehen, Schlafstörungen können bis zu vier Wochen in Eigenregie behandelt werden", sagt Schmidt. Wenn akute Beschwerden sehr stark sind, etwa Fieber über 39 Grad oder sehr starke Schmerzen vorliegen, sollten Patienten einen Arzt aufsuchen, anstatt zu einem rezeptfreien Medikament zu greifen.

Schildern Sie dem Apotheker die Beschwerden

Wer in eine Apotheke geht, um sich ein Medikament zu kaufen, lässt sich am besten vom Apotheker beraten. Denn viele Patienten verlangen in der Apotheke ein Medikament, das für den Einzelfall nicht geeignet ist. "Mein Rat an Patienten: Statt nach einem bestimmten Präparat zu fragen, das Sie aus der Werbung kennen, besser dem Apotheker die eigenen Symptome schildern", sagt Schmidt.

Beispielsweise sind alkoholhaltige Hustentropfen für Erwachsene akzeptabel, für Kinder aber tabu. Bei Heuschnupfen sollte man auf Nasensprays mit Wirkstoffen verzichten, die bei Erkältungsschnupfen sinnvoll sind.

Für Menschen mit einem empfindlichen Magen gibt es bessere Schmerzmittel als Acetylsalicylsäure (ASS), auch wenn sich dieser Wirkstoff bei vielen Menschen bewährt hat.

Rezeptfreie Arzneimittel können Nieren schädigen

Rrezeptfreie Arzneimittel können Nebenwirkungen haben. Die Landesapothekerkammer Hessen rät deshalb, Beschwerden stets nach drei Tagen Selbstmedikation mit dem Arzt zu besprechen. ASS, Ibuprofen und andere frei verkäufliche Arzneistoffe können – in hohen Dosen über einen längeren Zeitraum eingenommen – zum Beispiel die Nieren schädigen.

Menschen, deren Nieren bereits nicht mehr so gut funktionieren, müssen demnach besonders vorsichtig sein. Werden Medikamente und ihre Abbauprodukte nicht über die Nieren ausgeschieden, können sie sich im Körper anreichern.

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