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Burn-out: Jeder 10. Berufstätige fühlt sich ausgebrannt

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Burn-out  

Burn-out: Jeder zehnte Berufstätige betroffen

14.10.2011, 11:45 Uhr | tze / wve, t-online.de, dapd

Burn-out: Jeder 10. Berufstätige fühlt sich ausgebrannt. Diese Warnsignale deuten auf Burn-out hin.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Diese Warnsignale deuten auf Burn-out hin. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Es trifft nicht nur Prominente wie Ralf Rangnick oder Rosenstolz-Sänger Peter Plate: Das Burn-out-Syndrom ist eine Volkskrankheit. Das zeigt auch eine eine aktuellen Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag der "Apotheken Umschau". Demnach sieht sich jeder zehnte deutsche Berufstätige selbst kurz vor dem Burn-out und hat Angst, irgendwann umzukippen. Mehr als jeder Dritte hatte schon einmal das Gefühl, alles nicht mehr zu schaffen. Erfahren Sie, auf welche Alarmsignale Sie achten müssen und testen Sie Ihr Burn-out-Risiko.

Wie sich ständiger Stress auf den Körper auswirkt

Damit es gar nicht erst zum Burn-out kommt, sollte man auf frühe Warnsignale des Körpers achten, beispielsweise häufige und länger anhaltende Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Nacken- und Schulterverspannungen oder Schlaflosigkeit. Wer dies ignoriert, gerät in einen Teufelskreis: "Leistung, Einstellung und Verhalten bei der Arbeit verschlechtern sich, Sinn und Werte gehen verloren, körperliche und psychosomatische Leiden stellen sich ein. Dazu gehören Hörsturz, Bluthochdruck und Magen-Darm-Probleme", erklärt Lisa Tomaschek-Habrina, Leiterin des Instituts für Burn-out und Stressmanagement (Ibos) in Wien. Dann ist es höchste Zeit, die Notbremse zu ziehen und Auswege aus der Stressfalle zu suchen.

Die drei Phasen eines Burn-outs

Die Expertin beschreibt drei typische Phasen, in denen sich ein Burn-out entwickelt: Engagement, Anpassung und Frustration. Es beginnt mit großem Engagement und Idealismus für Aufgaben und Ziele, sei es im Beruf oder im Privatleben. Das ist eine durchweg positive Haltung, die aber ins Negative kippen kann, wenn dabei eigene Bedürfnisse vernachlässigt werden. Burn-out-Gefährdete leisten am Arbeitsplatz oft unaufgefordert Überstunden, halten sich für unentbehrlich und glauben, nicht genug Zeit zu haben. Es folgt eine Anpassungsphase, in der man Probleme und Konflikte verdrängt und sich zunehmend frustriert zurückzieht. In dieser Phase wirken die Betroffenen apathisch, verlieren die Freude an ihren Aufgaben und empfinden innere Leere. Dies gipfelt schließlich in schweren Depressionen und Erschöpfung von Körper, Geist und Gefühlen.

Perfektionisten sind besonders gefährdet

"Ein Burn-out hat immer innere und äußere Faktoren", erklärt Tomaschek-Habrina. Gefährdet sind demnach vor allem Menschen, die zu Perfektionismus neigen und nicht nein sagen können. Umstände, die ein Burn-out begünstigen, sind hohe Belastung, mangelnde Anerkennung oder wenig Mitgestaltungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz.

Frustphase oder gesundheitsgefährliches Burn-out?

Vorübergehende Schwächephasen und Unlust sind noch kein Burn-out-Syndrom. Professor Joachim Bauer, Arzt und Psychotherapeut am Uniklinikum Freiburg, nennt drei typische Merkmale: Erstens empfinden Betroffene eine lang anhaltende Erschöpfung, zweitens sehen sie keinen Sinn mehr in ihrer Arbeit und drittens entwickeln sie gegenüber Kunden oder Klienten eine innere Abneigung oder eine zynische Einstellung. "Es müssen diese drei Merkmale zusammenkommen, dann spricht man von einem Burn-out-Syndrom", erklärt Bauer. Er hat einen Test entwickelt, mit dem jeder sein Risiko einschätzen kann. Diesen Test finden Sie im Infokasten auf dieser Artikelseite.

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