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Kennen Sie Ihr Stress-Level?

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Kennen Sie Ihr Stress-Level?

05.12.2011, 11:23 Uhr | akh

Kennen Sie Ihr Stress-Level?. Stress kann krank machen. Wie gefährdet sind Sie? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Stress kann krank machen. Wie gefährdet sind Sie? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Stress begegnet uns im Alltag ständig. Vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit, kommen zum Stress im Job die Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest, die uns auch privat nicht zur Ruhe kommen lassen. Oft übernehmen wir uns dabei, ohne es zu merken. Nehmen Sie sich zehn Minuten Zeit und finden Sie heraus, wie hoch Ihr individuelles Stress-Level ist – mit unserem Stress-Test nach der Skala der US-Psychologen Holmes und Rahe.

Stress trifft jeden irgendwann

Stress trifft uns alle. Es ist eine Reaktion unseres Körpers auf Veränderungen und Spannungen, die sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar macht. In der Gesellschaft nehmen Anforderungen und Belastungen des Einzelnen stetig zu. Experten entscheiden dabei zwischen positivem und negativem Stress. Jeder Mensch benötigt einen gewissen Stressfaktor, damit der Körper arbeitet. Bei einer übermäßigen Belastung kann es allerdings zu einer Überbelastung des Körpers und der Psyche kommen, da sich unser Körper ständig in erhöhter Alarmbereitschaft befindet.

Individuelle Bewertung ist ausschlaggebend

Es gibt Stress, den wir nicht beeinflussen können, wie eine schwere Krankheit oder der Tod eines Angehörigen. Zum anderen gibt es beeinflussbare Faktoren, wie Überstunden oder ständige Erreichbarkeit. Auch Nikotin, Koffein oder übermäßig viele Süßigkeiten können in unserem Körper Stress hervorrufen. Experten weisen jedoch explizit darauf hin, dass nicht die Situation an sich, sondern deren individuelle Bewertung der Stressauslöser ist. Selbstgemachten Stress kann man steuern. Deshalb sollte man sich immer wieder selbst fragen, was wichtig und unwichtig ist, um Stress nach Möglichkeit zu vermeiden.

Stress-Skala nach Holmes und Rahe

Für die Stressbewertung haben die US-Psychologen Thomas Holmes und Richard Rahe eine Stress-Skala entwickelt. Diese resultiert aus einer Untersuchung von 5000 Menschen, die aufgrund von zu viel Stress krank geworden sind. Aus dieser Studie ergaben sich so insgesamt 43 Erlebnisse, die einen entscheidenden Einfluss auf die Stressentwicklung in unserem Körper haben. Dazu zählen sowohl negative als auch positive Erlebnisse, da jegliche Veränderungen in unserem Leben Stress hervorrufen. Jedem Erlebnis wird je nach Schwere eine bestimmte Punktzahl zugeordnet, betrachtet werden die Ereignisse innerhalb der letzten zwölf Monate. Erreicht man mehr als 300 Punkte auf der Skala, besteht ein erhöhtes Risiko, durch Stress krank zu werden.

Ein gesundes Maß zwischen Anspannung und Entspannung

Wir sind Stress nicht hilflos ausgeliefert. Wichtig ist, auf die Warnsignale des Körpers zu achten. Sind Sie angespannter als sonst? Können Sie Gesprächen mit Freunden oder dem Partner nicht mehr folgen? Reagieren Sie gereizter? Auch physische Symptome wie Magenprobleme, Herz- und Brustschmerzen, Schlafstörungen oder Konzentrationsschwierigkeiten können auf übermäßigen Stress hinweisen. Beugen Sie dem Stress vor: Planen Sie mindestens einmal pro Woche einen festen Termin ein, an dem Sie sich nur Zeit für sich nehmen. Schaffen Sie einen Ausgleich zum Alltag: Treiben Sie Sport, lesen Sie ein gutes Buch oder genießen Sie das Nichtstun. Yoga, Meditation oder Autogenes Training eignen sich perfekt zum Stressabbau. Auch gute Gespräche helfen: Wenn Sie nicht mit Freunden oder Familie über Ihren Stress reden wollen, können Sie sich auch einem Therapeuten anvertrauen.

Gürtelrose kann vom Stress kommen

Die häufigsten Krankheiten, die durch Stress entstehen können, sind psychische Erkrankungen. Depressionen und Burn-Out treten dabei am häufigsten auf. Stress-Patienten zeigen dabei meist die typischen Symptome: Man fühlt sich ausgelaugt, igelt sich ein und hat starke Stimmungsschwankungen. Aber auch der Magen-Darm-Bereich kann durch übermäßigen Stress in Mitleidenschaft gezogen werden. Verdauungsprobleme, Sodbrennen oder vereinzelt sogar Geschwüre sind Nebenerscheinungen. Hautausschläge wie Gürtelrose können ebenfalls durch Stress ausbrechen. Vor allem bei jüngeren Menschen tritt die Herpes Zoster, also Gürtelrose, bedingt durch Stress vermehrt auf. Das hängt damit zusammen, dass unser Immunsystem geschwächt wird und die Viren nicht ausreichend abwehren kann.

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