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Quark und Haferflocken tun bei Sodbrennen gut

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Quark und Haferflocken tun bei Sodbrennen gut

09.02.2012, 11:59 Uhr | mou / cme / vdb

. Quark kann Sodbrennen lindern.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Quark kann Sodbrennen lindern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Es brennt im Hals, die Speiseröhre schmerzt, man stößt unangenehm sauer auf: Fast jeder zweite Deutsche wird gelegentlich von Sodbrennen geplagt. Eilig eingenommene Mahlzeiten, Kaffee und Nikotin, aber auch Übergewicht können das Brennen hervorrufen. Mit einigen Tipps können Sie Sodbrennen in vielen Fällen vermeiden. So können zum Beispiel Haferflocken und Quark als Hausmittel helfen.

Mageninhalt fließt nach oben

Sodbrennen zählt zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden. Es entsteht, wenn Magensäure oder saurer Magenbrei wieder zurück in die Speiseröhre fließt und dort die empfindliche Schleimhaut angreift. Zwischen Speiseröhre und Magen sorgt ein Schließmuskel dafür, dass das Essen zwar von oben nach unten durchrutscht, aber kein Mageninhalt wieder zurückfließen kann. Dieses Ventil kann im Laufe des Lebens verschleißen.

Essgewohnheiten oft der Auslöser

Nicht nur ältere Personen klagen über Sodbrennen. Auch hektisches Essen am Bürotisch kann es auslösen. Der säuerliche Rückfluss kann ebenso durch Schwangerschaft oder Übergewicht bedingt sein, wenn die Enge im Bauchraum den Mageninhalt wieder nach oben zurückdrückt. Eine große Rolle spielen Essgewohnheiten: Fette, stark gewürzte oder gebratene, süße und saure Speisen fördern den Rückfluss von Speisebrei. Gelegentliches Sodbrennen ist meistens harmlos. Treten die Beschwerden jedoch mehrmals pro Woche auf, sollte man einen Arzt aufsuchen, da die zurückfließende Magensäure die Speiseröhre dauerhaft schädigen kann.

Lebensgewohnheiten umstellen

Gelegentliches Sodbrennen kann schon durch eine leichte Umstellung der Lebensgewohnheiten spürbar eingedämmt werden. Mäßigung geboten ist bei Süßigkeiten, Alkohol und Nikotin. Diese bezeichnet man auch als "Säure-Locker", weil sie die Produktion von Magensäure zusätzlich ankurbeln. Gleiches gilt für koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Cola und Energydrinks, aber auch schwarzen und grünen Tee. Wer häufiger mit Sodbrennen zu tun hat, sollte sich auch bei Frucht- und Gemüsesäften sowie Limonaden etwas zurückhalten. Sie sind von sich aus schon säuerlich und verstärken noch den Angriff der Magensäure auf die Speiseröhre. Ganz wichtig für den effektiven Kampf gegen das Brennen ist, sich bei fettigen Speisen und späten Mahlzeiten einzuschränken.

Quark und Haferflocken können helfen

Stattdessen tun dem Magen bei Sodbrennen Kräutertees aus Kamille, Fenchel und Kümmel gut. Jedoch sollte es kein Pfefferminztee sein, denn seine ätherischen Öle reizen den Magen zusätzlich. Auch Mineralwasser ohne Kohlensäure ist eine schonende Alternative. Helfen können auch fünf bis sechs Esslöffel Magerquark, ein Glas Milch oder zwei Esslöffel Haferflocken. In diesen Lebensmitteln ist Eiweiß enthalten, dass die entstehende Säure eindämmt. Dieser Effekt lindert die Beschwerden allerdings meist nur kurzfristig. Auch schonend gegartes Gemüse tut dem Magen bei Sodbrennen gut. Auf Rohkost und Produkte aus Weizenmehl hingegen sollten Sie verzichten.

Spaziergang statt Mittagsschlaf

Auch Abnehmen und Sport, beziehungsweise regelmäßige Bewegung sind wichtig, um die Beschwerden durch Sodbrennen zu verringern. Bequeme Kleidung reduziert den Druck auf den Bauchraum ebenfalls. Statt eines Verdauungsschlafs nach dem Mittagessen sollten Betroffene die Verdauung lieber mit einem Spaziergang anregen. Auf Sport direkt nach den Mahlzeiten sollte jedoch verzichtet werden, da der Magen auf die Anstrengung oft erst recht mit Sodbrennen reagiert. Wer vor allem nachts in der Horizontale unter Sodbrennen und Schmerzen in der Speiseröhre leidet, kann sich ganz einfach mit einem zusätzlichen Kopfkissen helfen. Dadurch wird der Oberkörper höher gelagert, und der Rückfluss aus dem Magen verhindert. Mag man keine Kissenberge im Rücken, dann erzielt man den gleichen Effekt ebenso mit Holzkeilen unter Bettrahmen oder einem hochklappbaren Lattenrost.

Vorsicht mit Säureblockern

Beschwerden durch Sodbrennen und Reizungen der empfindlichen Speiseröhre können kurzfristig durch säurebindende Arzneien behoben werden. Diese neutralisieren oder hemmen die überschüssige Säurebildung im Magen. Viele der Mittel, die bei Sodbrennen verordnet werden, sind rezeptfrei erhältlich. Daher neigen Menschen mit Beschwerden oft dazu, diese auch über längere Zeiträume und in unkontrollierten Mengen einzunehmen. Doch auch Säureblocker sind Medikamente und sollten ohne ärztliche Diagnose nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Auch Hausmittel wie Natron sind auf Dauer keine Alternative. Oftmals unterdrücken sie die Säure kurzfristig, machen auf Dauer aber alles nur schlimmer.

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