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Limonade erhöht Risiko für Herzinfarkt

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Limonade erhöht Risiko für Herzinfarkt

14.03.2012, 10:47 Uhr | mm

Limonade erhöht Risiko für Herzinfarkt. Zuckerschock durch süße Softgetränke schädigt das Herz. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zuckerschock durch süße Softgetränke schädigt das Herz. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der regelmäßige Konsum von gezuckerten Softdrinks schadet nicht nur der Figur. Bereits ein süßes Getränk pro Tag erhöht das Herzinfarkt-Risiko bei Männern um 20 Prozent, so eine aktuelle amerikanische Studie. Das sagen die Wissenschaftler über die gesundheitlichen Auswirkungen der Zuckerdrinks.

Limo macht das Herz krank

Die Forscher der Harvard Universität begleiteten rund 43.000 Männer über einen Zeitraum von 22 Jahren. Dabei wurden die 40- bis 75-jährigen Probanden alle zwei Jahre über ihr Ess- und Trinkverhalten befragt und mussten regelmäßig Blutproben abgeben. Die Auswertung zeigte: Je mehr Süßgetränke die Befragten zu sich nahmen, umso anfälliger waren sie für Herzkrankheiten. Bei zwei gezuckerten Softdrinks (je 350 ml) steigt das Risiko laut Studie auf 42 Prozent, bei drei Getränken auf 69 Prozent.

Durch Zuckerkonsum entstehen schlechte Fette

Der Leiter der Studie, Lawrence de Koning, erklärt, dass zu viel Zucker im Körper zu Fett, den Triglyceriden, umgebaut wird. Diese erhöhten Blutfettwerte konnten in den Blutproben der regelmäßigen Limotrinker nachgewiesen werden. Dadurch steige bei ihnen das Risiko für Herzinfarkt oder auch einen Schlaganfall. Bei extrem erhöhten Werten wird das Blut dickflüssiger, das Gehirn wird schlechter durchblutet und es droht eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Für die Studie wurden auch andere Faktoren wie Zigaretten- und Alkoholkonsum und Übergewicht berücksichtigt, die ebenfalls Herzkrankheiten auslösen können. Die Wissenschaftler konnten trotzdem einen deutlichen Zusammenhang zwischen süßen Getränken und Herzinfarkten herstellen.

Diätgetränke zeigten keine Auswirkungen

Auch wenn andere Studien das Gegenteil belegen, konnte das Team von de Koning ein Infarkt-Risiko durch den regelmäßigen Genuss von künstlich gesüßten Diätgetränken nicht bestätigen. Die Wissenschaftler empfehlen dennoch, sich für die unbedenklicheren Alternativen wie Wasser, ungesüßten Tee oder Kaffee mit fettarmer Milch zu entscheiden. Durch den hohen Zuckeranteil vieler Produkte sollte man auch mit Fruchtsäften sparsam umgehen.

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