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Fußpflege: Fiese Risse durch Hornhaut

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Fiese Risse in der Hornhaut vermeiden

21.03.2012, 13:58 Uhr | wve, mm

Fußpflege: Fiese Risse durch Hornhaut. Bei Warzen keinen Bimsstein zur Hornhautentfernung verwenden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Warzen keinen Bimsstein zur Hornhautentfernung verwenden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Feste, kratzige Hornhaut - das Ideal zarter Füße sieht anders aus. Aber auch die gesundheitlichen Folgen einer dicken Hornhautschicht sollten nicht unterschätzt werden. Dadurch können beispielsweise schmerzhafte Risse in der Haut entstehen. Die neun größten Hornhaut-Fehler.

Gefährliche Risse in der Hornhaut

An verhornten Hautpartien können spaltförmige Risse auftreten, medizinisch Rhagaden genannt. Sie entstehen durch die Überdehnung der trockenen Hornhaut, können sehr tief gehen und kleinen Wunden ähneln. Das Tückische: Die Risse heilen nur langsam und begünstigen wiederum eine noch stärkere Verhornung der Haut. Das Auftragen von Cremes und Salben verhindert in vielen Fällen, dass die Haut wieder zusammenwächst. Hier hilft auch keine Fußpflege: Machen sich diese schmerzhaften Risse bemerkbar, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um sich professionell behandeln zu lassen und einer Infektion vorzubeugen.

Kein Bimsstein bei Warzen

Zur Vorbeugung ist es generell gut, die Hornhaut sanft zu entfernen. Zuerst empfiehlt sich ein Fußbad, damit die Haut weich wird. Wer danach einen Bimsstein verwenden will, darf keine Warzen an den entsprechenden Hautstellen haben. Da es sich bei Warzen um eine Virusinfektion handelt, kann die Infektion durch das Reiben großflächig auf dem Fuß verteilen. Gleiches gilt für Hornhautfeilen, die eine raue und eine feine Seite haben. Bei Rhagaden darauf achten, immer entlang des Rissverlaufs zu schaben und nicht dagegen. Im Anschluss kann beispielsweise eine harnstoffhaltige Salben aufgetragen werden. Der Einsatz von Hornhauthobeln sollte vermieden werden, da hier zu leicht auch gesunde Haut entfernt wird.

Hornhaut erkennen

Wenn man sich nicht sicher ist, ob man wirklich Hornhaut an den Füßen hat oder ob die Haut nur ein wenig trocken ist, hilft ein einfacher Test: Stellen Sie die Füße für 10 bis 15 Minuten in warmes Wasser. Stellen ohne Hornhaut werden gut durchblutet und sind danach rosa. Hornhaut ist totes Gewebe und wird deshalb nicht durchblutet. Wenn Sie nach dem Fußbad feststellen, dass Sie am Fuß vereinzelt Stellen haben, die nicht rosa, sondern eher bernsteinfarben sind, haben Sie an diesen Stellen Hornhaut.

Fußbäder beugen Hornhaut vor

Wenn man einmal hornhautfrei ist, muss man dennoch einiges tun, um diesen Zustand zu erhalten. Dermatologen empfehlen, einmal wöchentlich ein Fußbad zu machen und nach Möglichkeit die Füße jeden Tag einzucremen. Um tagsüber keine glitschigen Füßen zu haben, kann man sich die Füße abends eincremen, Strümpfe darüber ziehen und dann damit schlafen gehen. Bis zum nächsten Morgen ist die Lotion eingezogen.

ratgeber.t-online.de: Hornhaut an den Füßen? Altbewährte Mittel helfen

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