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Ärztliche Bereitschaft bekommt bundesweit einheitliche Rufnummer

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Ärztliche Bereitschaft bekommt bundesweit einheitliche Rufnummer

10.04.2012, 15:00 Uhr | afp/dapd, AFP, dapd

Ärztliche Bereitschaft bekommt bundesweit einheitliche Rufnummer. Für dringende medizinische Probleme gibt es bald eine bundesweit einheitliche Notdienstnummer. (Quelle: imago)

Für dringende medizinische Probleme gibt es bald eine bundesweit einheitliche Notdienstnummer. (Quelle: imago)

Hohes Fieber in der Nacht oder eine akute Magenverstimmung am Wochenende: Wer außerhalb der Sprechstunden ärztlichen Rat sucht, kann ab kommenden Montag eine einheitliche Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen. Bei dringenden medizinischen Problemen in der Nacht, am Wochenende oder an Feiertagen gilt dann bundesweit die kostenlose Notdienstnummer 116 117, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Dienstag in Berlin mitteilte.

Bislang mehr als 1.000 verschiedene Nummern

Bisher gibt es deutschlandweit mehr als 1.000 verschiedene Rufnummern für den ärztlichen Bereitschaftsdienst, die teilweise sogar täglich wechseln. Diese Nummern bleiben vorerst auch weiterhin bestehen. Mit der 116 117 entfällt künftig aber die aufwändige Suche nach der richtigen regionalen Rufnummer.

Freischaltung erfolgt am 16. April

Die Nummer soll am 16. April um 18.00 Uhr freigeschaltet werden. In Teilen Deutschland - etwa im Saarland und Baden-Württemberg - erfolgt die Freischaltung allerdings erst später. Die Kosten für das Vorhaben betragen den Angaben zufolge zwischen drei und fünf Millionen Euro jährlich. Für die Zukunft ist angedacht, die einheitliche Nummer auch auf europäischer Ebene einzuführen.

Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Situationen

Unter der 116 117 werden Patienten in dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Situationen an den ärztlichen Bereitschaftsdienst in ihrer Nähe weitergeleitet - entweder direkt zu einem diensthabenden Arzt oder zu einer Bereitschaftsdienst-Leitstelle. Ist eine automatische Weiterleitung nicht möglich, übernimmt ein Service-Center die Vermittlung.

Nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst

Der ärztliche Bereitschaftsdienst wird von den Kassenärztlichen Vereinigungen gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten organisiert. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst, der unter dem Notruf 112 erreichbar ist und der in lebensbedrohlichen Fällen Hilfe leistet, wie zum Beispiel bei Herzinfarkt oder Schlaganfall.

"Wesentlich einfacher, ambulante ärztliche Hilfe zu erhalten"

"Mit der 116 117 wird es für die Bürger wesentlich einfacher, ambulante ärztliche Hilfe zu erhalten, wenn die Praxen geschlossen haben", erklärte der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU). Damit verbessere sich der Service für Millionen Versicherte, die jährlich den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst nutzten.

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