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Auge: Wenn das Augenlid zuckt

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Auge  

Pulsierendes Blutgefäß am Hirn lässt Lid zucken

25.05.2012, 16:05 Uhr | dpa

Auge: Wenn das Augenlid zuckt. Manchmal zuckt das Augenlid. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Manchmal zuckt das Augenlid. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das hat fast jeder schon erlebt: Man geht konzentriert einer Tätigkeit nach und plötzlich fängt das Augenlid an zu zucken. Das verunsichert - vor allem, wenn man in einer wichtigen Besprechung sitzt. Was verursacht das Zucken und ist es gefährlich? Ein Experte erklärt, was hinter diesem Körperphänomen steckt. Zwölf seltsame Körpersignale unter der Lupe.

Blutgefäß am Gehirn wird "geärgert"

Wenn das Augenlid zuckt, hat ein Blutgefäß am Gehirn einen Nerv "geärgert". So erklärt Professor Wolfgang Jost von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) das gelegentliche Flackern des Lidmuskels. Ärgern bedeute, dass ein Blutgefäß am Gehirn pulsiere, weil der Blutdruck zum Beispiel wegen Übermüdung, Stress oder Aufgeregtheit ansteige.

Dabei berühre das Gefäß manchmal einen Nerv, der aus dem Gehirn komme. Da Nervenstränge direkt am Gehirn besonders empfindlich sind, genügt schon das kurze Anstupsen durch ein pulsierendes Blutgefäß, um sie zu reizen. Der gereizte Nerv lasse dann den Unterlidmuskel eines Auges zucken.


Zuckendes Lid ist nur selten Grund zur Sorge

"Die gelegentliche Unruhe eines Lides ist nichts Besonderes", beruhigt der Neurologe. Unter Umständen könne diese sogar einen Tag lang anhalten. Unterdrücken lasse sich das Zucken allerdings nicht. Das Phänomen des zuckenden Auges sei vergleichbar mit der eingeschlafenen Hand oder dem Kribbeln bis in die Fingerspitzen, wenn der Ellenbogen irgendwo anstößt. "Da haben Sie den Nerv durch Druck einfach ordentlich geärgert."


Es kann auch ein Spasmus sein

Trete das Zucken nicht nur an einer Stelle im Gesicht auf, sondern an mehreren gleichzeitig, und dazu noch fast täglich oder öfter, könnte das zum Problem werden. Das sei dann nicht mehr das normale Augenzucken, das fast jeder Mensch gelegentlich habe, sagt Jost. Sondern es könnte sich um einen sogenannten Spasmus hemifacialis handeln, einen gestörten Nerv-Gefäßkontakt. Auch das sei körperlich ungefährlich, für viele Betroffenen aber sehr belastend. Zum Beispiel wenn Ihr Gegenüber Sie ständig auf das zuckende Auge anspreche. Helfen könne eine Behandlung mit Botulinumtoxin, das zwar an der Ursache nichts ändere, aber den Muskel vorübergehend lahmlege.

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