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So verhalten Sie sich bei einer Vergiftung richtig

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Gefahrenquelle Haushalt  

Bei einer Vergiftung niemals Milch trinken

31.05.2012, 13:12 Uhr | dpa, dpa

So verhalten Sie sich bei einer Vergiftung richtig.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei einer Vergiftung sollte man keine Milch trinken (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Im Minutentakt klingeln in der Giftnotrufzentrale die Telefone. Denn besonders im Haushalt lauern unzählige Gefahrenquellen. Giftige Stoffe, die auf den ersten Blick harmlos wirken, können zu einer Vergiftung führen. Gesundheitsexperten klären auf, was bei einer Vergiftung zu tun ist.

Aufgepasst bei Nagellackentferner

Die häufigsten Vergiftungsfälle passieren im Haushalt: Aus Versehen spült sich eine Frau mit Nagellackentferner den Mund aus, Kinder schlucken Tabletten aus Mamas Medikamentenkästchen, oder Jugendliche bekämpfen ihren Trennungsschmerz mit Alkohol. Zuhause findet sich weit mehr Giftiges, als den meisten bewusst ist: Reinigungsmitteln, Giftpflanzen, verdorbene Lebensmittel sowie Alkohol und Medikamente.

Vergiftungen sind schwierig zu erkennen

Spezifische Anzeichen, die auf eine Vergiftung und ihre Auslöser hindeuten sind erweiterte Pupillen, schneller Puls und ein roter Kopf. Allerdings kommen sie eher selten vor. "Häufig sind Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Atem- und Kreislaufstörungen und Bewusstseinstrübungen", erklärt Daniela Acquarone vom Giftnotruf Berlin. Daneben gibt es noch viele andere Symptome, die von einer Vergiftung herrühren können. Das macht es gerade für den Laien schwierig, eine Vergiftung zu erkennen.

Eine leere Pillendose kann ein Hinweis sein

Dennoch gibt es einige hilfreiche Verdachtsmomente: etwa ein plötzliches Eintreten der Beschwerden aus voller Gesundheit heraus sowie das parallele Erkranken mehrerer Personen, die etwas gemeinsam haben - zum Beispiel denselben Arbeitsplatz oder dieselbe Speisenfolge. Hinweise in der Umgebung, wie eine leere Pillendose oder Giftpflanzenreste können ebenfalls Indizien für eine Vergiftung sein.

Sofort den Giftnotruf rufen

Aber Achtung bei der Soforthilfe: Hausmittel können gefährlich sein. Milch beschleunigt etwa die Wirkung mancher Gifte. Das aktive Herbeiführen eines Übergebens kann zur Folge haben, das Erbrochenes in die Luftröhre gelangt und der Betroffene in Atemnot gerät. Besser ist es, sofort den Giftnotruf zurufen und den Fall detailliert zu schildern. Am Telefon sollten unbedingt Alter, Geschlecht, Gewicht und wenn möglich, die vergiftende Substanz, ihre Menge und der Aufnahmezeitpunkt genannt werden. Ist jemand bewusstlos oder leidet er unter Atemnot, besteht akute Lebensgefahr. Dann sollte sofort die Notrufnummer 112 gewählt werden.

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