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Bohnen, Eier, Kartoffeln: Die 15 gefährlichsten Lebensmittel

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Lebensmittel  

Die 15 gefährlichsten Lebensmittel

06.06.2012, 15:41 Uhr | cme, dpa

Bohnen, Eier, Kartoffeln: Die 15 gefährlichsten Lebensmittel. Sogar grüne Bohnen können giftig sein.  (Quelle: imago)

Sogar grüne Bohnen können giftig sein. (Quelle: imago)

Manche vermeintlich gesunden Lebensmittel können bei falscher Lagerung oder Zubereitung zur Vergiftung führen. Wussten Sie zum Beispiel, dass grüne Bohnen in rohem Zustand extrem giftig sind? Oder dass Kartoffeln bei falscher Lagerung ungenießbar werden? Und kennen Sie die häufigsten Auslöser für Lebensmittelvergiftungen? Wir haben die 15 gefährlichsten Lebensmittel für Sie zusammengestellt und sagen Ihnen, wie Sie der Gefahr entgehen können.

Grüne Bohne immer nur gegart essen

Wer glaubt, dass unbehandelte Lebensmittel immer am gesündesten sind, der irrt. Ein Großteil der Lebensmittelvergiftungen wird durch rohe oder ungenügend erhitzte Lebensmittel ausgelöst. Nicht umsonst wurde das Kochen erfunden. So werden Hülsenfrüchte, Kartoffeln oder auch Getreide erst durchs Kochen oder Mahlen genießbar. Rohe Bohnen etwa enthalten einen giftige Eiweißstoff, der zu Erbrechen, Bauchschmerzen und im Extremfall sogar zum Tod führen kann. Durch das Erhitzen kann dieser zerstört werden. Vor der Zubereitung sollten grüne Bohnen im Ganzen gewaschen und ihre Enden entfernt werden. Eventuell vorhandene Fäden zieht man dabei mit ab.

Rohe Lebensmittel sind häufig tödlich

Rhabarber und rote Beete enthalten Oxalsäure, die bei übermäßigem Genuss Nierensteine verursachen kann. Für Rhabarber gibt es eine einfache Regel: Er sollte frisch nur im Frühsommer gegessen werden. Ab Juli nimmt die Konzentration an schädlicher Säure zu. Auch der Verzehr roher Tierprodukte birgt Gefahren, da sich in Fleisch, Fisch und Eiern schnell Bakterien vermehren können. Salmonelleninfektionen zählen zu den häufigsten Lebensmittelvergiftungen und enden im schlimmsten Fall tödlich. Davor kann man sich schützen, indem man tierische Lebensmittel gut durchgart.

Zu starkes Erhitzen lässt Giftstoffe entstehen

Während viele Giftstoffe und Bakterien durchs Kochen unschädlich gemacht werden, entstehen andere erst durch übermäßiges Erhitzen. So können sich beim Grillen durch die hohen Temperaturen schädliche Polyaromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) bilden - insbesondere dann, wenn Fett in die Glut tropft. Je schwärzer das Fleisch, umso höher die Anzahl der enthaltenen Schadstoffe. Auch beim Rösten, Braten und Frittieren von Kartoffeln und Getreide entsteht ein gesundheitsschädlicher Stoff, das Acrylamid. Und auch hier gilt: Je dunkler und je knuspriger, umso mehr Schadstoffe sind enthalten. Die Wirkung dieser Giftstoffe merkt man allerdings erst nach Jahren - und dann in der Regel indirekt: Sie fördern die Entstehung verschiedener Krebserkrankungen.

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