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Rund drei Millionen Deutsche leiden an einer Insektengiftallergie

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Drei Millionen Deutsche sind allergisch gegen Insektenstiche  

Drei Millionen Bürger leiden unter einer Insektengiftallergie

18.06.2012, 16:30 Uhr | afp, AFP

Rund drei Millionen Deutsche leiden an einer Insektengiftallergie. Im Sommer steigt wieder die Gefahr gestochen zu werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Thinkstock)

Im Sommer steigt wieder die Gefahr gestochen zu werden. (Quelle: Thinkstock/Thinkstock by Getty-Images)

Rund drei Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Insektengiftallergie. In den Sommermonaten sollten die Betroffenen immer ein Notfallset mit Medikamenten griffbereit haben, um sich gegen Stiche von Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen zu wappnen, erklärte die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) am Montag in Berlin. Ein Stich könne bei Allergikern schwere und sogar tödliche Symptome auslösen.


Auf die Symptome achten

Bei rund 25 Prozent der Gestochenen zeigt sich die Insektengiftallergie durch schmerzhafte, visitenkartengroße und rötliche Schwellungen, die länger als 24 Stunden anhalten. Auch Schwellungen im Gesicht, Kribbelgefühl an Händen und Füssen bis hin zu Schwindel und Übelkeit können auftreten. Im schlimmsten Fall droht ein allergischer Schock, der zu Atem- und Kreislaufstillstand führen kann.

Immer ein Notfallset dabei haben

Patienten mit einer Insektengiftallergie sollten ein Notfallset, das beispielsweise Adrenalin und ein Cortisonpräparat enthält, stets schnell zur Hand haben. Gerade in den Sommermonaten passiere es aber häufig, dass das Notfallset am Strand, beim Joggen oder Radfahren nicht dabei ist, erklärte ECARF-Leiter Torsten Zuberbier.

Kontakt mit Insekten meiden

Die Experten empfehlen Insektengiftallergikern ferner, auf Wiesen nicht barfuß zu laufen sowie für Bienen und Wespen verlockende Früchte, Süßspeisen und Getränke gut abzudecken. Auch Behälter mit Ketchup, Senf und Grillsoßen sollten gut verschlossen sein. Im Freien sollten Allergiker besser auf grellbunte Kleidung verzichten - die verwechseln Bienen und Wespen gerne mal mit Blumen. Auch Schweiß zieht Insekten an, aber auch stark parfümierte Cremes mit Duftstoffen sowie Haarsprays und Parfum. Rasche und hektische Bewegungen wirken bedrohlich auf Wespe und Co und sollten daher vermieden werden.

Experten empfehlen eine Immuntherapie

Gegen eine Insektengiftallergie hilft in vielen Fällen eine spezifische Immuntherapie, eine sogenannte Hyposensibilisierung. Das allergieauslösende Insektengift wird dem Betroffenen dabei verdünnt unter die Haut gespritzt, um den Körper langsam daran zu gewöhnen. Die Erfolgsrate liegt laut ECARF bei über 90 Prozent.

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