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Parkinson  

Schulterschmerzen können auf Parkinson hindeuten

10.01.2015, 14:32 Uhr | dpa/t-online, dpa

Schulterschmerzen können auf Parkinson hindeuten. Eine schmerzende Schulter kann Parkinson Vorbote sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine schmerzende Schulter kann Parkinson Vorbote sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Muhammad Ali, Michael J. Fox und kürzlich auch Robin Williams haben eines gemeinsam: Sie alle leiden oder litten an Parkinson. Das tückische an der Nervenkrankheit: Parkinson setzt schleichend und mit unspezifischen Symptomen ein. Dennoch lässt sich die Krankheit an vielen Kleinigkeiten erkennen. Unser Test zeigt, ob Sie betroffen sein könnten.

Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung, bei der die Symptome nicht eindeutig zu erkennen sind. Dennoch lasse sich die Erkrankung schon frühzeitig an vielen Kleinigkeiten wie Schulterschmerzen, Schlafstörungen oder Verstopfungen erkennen. Die Beeinträchtigung des Geruchssinns könne vier bis sechs Jahre vor den ersten motorischen Störungen wie Zittern auftreten. Frühe Anzeichen seien auch depressive Verstimmungen und eine verminderte psychische und physische Belastbarkeit. Summieren sich viele Anzeichen, sollte ein Neurologe aufgesucht werden. 

Die Motorik wird eingeschränkt

Für Parkinson gibt es viele weitere Anzeichen: Die Körperbewegungen werden langsamer. Die Hände haben Probleme bei der Ausführung von Alltäglichem, etwa beim Zähneputzen oder dem Zuknöpfen eines Hemdes. Die Handschrift wird kleiner und zittriger. Dies geht jedoch nicht auf einen Kraftverlust zurück, vielmehr werden die Bewegungsabläufe ungeschickter.

Zerstörte Nervenzellen im Gehirn

Parkinson ist die häufigste neurologische Bewegungsstörung bei alten Menschen. Typisch ist der Verlust über die Kontrolle der Arm- und Beinmuskeln. Bei der Parkinsonschen Krankheit (Morbus Parkinson) zerfallen Zellen des Mittelhirns. Sie produzieren dann kein Dopamin mehr, mit dessen Hilfe der Körper normalerweise Bewegungen steuert. Zahlreiche Störungen, die sich mit dem Fortschreiten des Leidens verstärken, sind die Folge. Dazu kann auch eine leise und monotone Sprache sowie eine Verlangsamung der Bewegungen gehören. Viele Patienten leiden unter Muskelzittern. Sie sterben meist nicht an der Krankheit selbst, sondern an Folgeleiden wie einer Lungenentzündung.

Die Krankheit ist unheilbar

Durchschnittlich sind Betroffene 55 Jahre alt, wenn sie die Diagnose erhalten. Nur 5 bis 10 Prozent der Erkrankungen treten vor dem Alter von 40 Jahren auf. Die neurologische Krankheit ist nicht heilbar. Es gibt jedoch Medikamente, die das fehlende Dopamin ausgleichen können und im Körper eine ähnliche Wirkung haben bzw. im Organismus zu Dopamin umgewandelt werden. Zudem besteht die Möglichkeit operativ eine Stimulationselektrode in das Gehirn einzusetzen. Auch Krankengymnastik sowie eine Sprach- und Schlucktherapie können sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Deutschlandweit leiden nach Angaben der Deutschen Parkinson Vereinigung e.v. zwischen 240.000 und 280.000 Menschen an Parkinson.

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