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Schnarchen ist nicht lebensgefährlich - Forscher geben Entwarnung

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Schnarchen  

Forscher entwarnen: Schnarchen allein ist nicht lebensgefährlich

28.09.2012, 11:49 Uhr | nho

Schnarchen ist nicht lebensgefährlich - Forscher geben Entwarnung. Schnarchen allein ist nicht lebensgefährlich. (Quelle: imago)

Schnarchen allein ist nicht lebensgefährlich. (Quelle: imago)

Schnarchen kann nicht nur eine Dauerbelastung für die Partnerschaft sein, sondern auch ein Hinweis auf schwerwiegende Gesundheitsprobleme - zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Schlafapnoe.  Doch Schnarchen allein ist noch nicht lebensgefährlich entwarnen australische Wissenschaftler des Woolcock Instituts für medizinische Forschung.

Kein erhöhtes Sterberisiko für Schnarcher

Vergangene Studien belegten, dass Schlafapnoen, also nächtliche Atemstillstände, zum Tod führen können. Welche Rolle das Schnarchen dabei spielt, war bisher unklar. Viele Mediziner vermuteten, dass ein unerholter Schlaf durch Schnarchen zu Herzkreislauf-Problemen führt. Die neue Studie beweist, dass dies nicht der Fall ist. Demnach weisen Menschen, die fast die ganze Nacht schnarchen, während der nächsten 17 Jahre kein höheres Sterberisiko auf als diejenigen, die dies nur in zwölf Prozent der Nacht tun.

So entsteht das Schnarchgeräusch

Der Grund für Schnarchen ist meist simpel. Die meisten Menschen schnarchen ausschließlich in Rückenlage.  In dieser Position sinkt das Gaumensegel zurück. Da die gesamte Muskulatur und somit auch die Muskulatur des Gaumens im Schlaf entspannt ist, kann das Gaumensegel bei jedem Ein- und Ausatmen hin und her flattern. Dadurch entsteht das typische Schnarchgeräusch. Die zweite Ursache ist das Zurückfallen der Zunge, die das Geräusch begünstigt.

Wenn im Schlaf der Atem einfach aussetzt

Schnarchen in Kombination mit Atemstillständen kann allerdings gefährlich werden. Wer nachts von den eigenen Schnarchgeräuschen aufwacht und sich tagsüber oft müde und schlapp fühlt, leidet möglicherweise unter Schlafapnoe. So nennt man die nächtlichen Atemaussetzer. Pro Stunde stockt mehrmals der Atem, bis zu zehn Sekunden lang. Die Folge ist, dass man nicht in den erholsamen Tiefschlaf sinken kann, beziehungsweise immer wieder herausgerissen wird. Die ständige Übermüdung schränkt Betroffene nicht nur im Alltag ein, sondern macht sie auf Dauer krank. Schlafapnoe führt zu Bluthochdruck und Herzschäden.

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