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Medikamente: Manche Arzneimittel wirken verzögert

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Manche Medikamente wirken verzögert

12.10.2012, 11:00 Uhr | dapd, cme

Medikamente: Manche Arzneimittel wirken verzögert. Medikamente wirken manchmal verzögert.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Medikamente wirken manchmal verzögert. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei bestimmten Medikamenten ist Geduld notwendig: Sie wirken - absichtlich - mit Verzögerung. Darüber müssen Patienten informiert sein, denn sonst kann es zu Einnahmefehlern kommen, wie Claudia Röttger, Chefredakteurin des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber", sagt. Lesen Sie hier die sieben häufigsten Fehler bei der Medikamenteneinnahme - und was diese für Folgen haben können.

Änderung der Dosis kann gefährlich sein

"Entweder wird der Patient ungeduldig und setzt das Medikament ab oder er erhöht die Dosis. Beides ist problematisch und kann die Behandlung gefährden", erklärt Claudia Röttger. Medikamente mit retardierender Wirkung sind zum Beispiel Kortison-Präparate für Rheumapatienten. Auch Anti-Depressiva oder pflanzliche Mittel mit beruhigender Wirkung wie Lavendel, Baldrian oder Johanniskraut wirken erst nach zwei bis vier Wochen, wenn man sie täglich einnimmt.

Angst vor Nebenwirkungen führt zu Einnahmefehlern

Auch die Angst vor Nebenwirkungen kann zu fatalen Einnahmefehlern führen. Viele Patienten setzen eigenmächtig die Dosierung herab - doch das ist nicht sinnvoll. Denn ein Medikament in einer zu niedrigen Menge wirkt in vielen Fällen gar nicht. Ein weiterer Fehler ist es, die Tablette durchzubrechen. Das ist besonders bei magensaftresistenten Tabletten fatal. Denn wenn der schützende Überzug beschädigt ist, werden die Pillen im Magen zersetzt und kommen gar nicht dort an, wo sie wirken sollen. Ob eine Tablette teilbar ist, erkennt man ganz einfach: Wenn sie keine Rille hat, ist die Tablette dazu auch nicht geeignet.

Beipackzettel gründlich lesen

Die meisten Fehler bei der Medikamenteneinnahme lassen sich vermeiden, wenn man den Beipackzettel gründlich liest. Die Besonderheiten zur Einnahme werden in der Regel gründlich erläutert. Doch selbst wenn die Liste der Nebenwirkungen erschreckend lang sein sollte: Die Dosierung des Arztes sollte man einhalten. Treten tatsächlich Unverträglichkeiten auf, sollte man seinen Arzt oder Apotheker um Rat fragen.

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