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Potenzmittel: Welche Alternativen zu Viagra gibt es und was taugen diese Mittel

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Potenzmittel  

Das sind wirksame Alternativen zu Viagra

24.10.2012, 12:35 Uhr | stw

Potenzmittel: Welche Alternativen zu Viagra gibt es und was taugen diese Mittel. Für Männer ist Impotenz ein Tabuthema.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Erektionsstörung ist für viele Männer ein Tabuthema. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Impotenz ist der Albtraum aller Männer. Viele greifen zu Viagra und vergrößern so ihr Standvermögen. Doch welche Alternativen gibt es zu den blauen Pillen? Wir haben mit Dr. Wolfgang Bühmann, Pressesprecher des Berufsverbandes Deutscher Urologen, gesprochen und von erstaunlichen Alternativen erfahren. Wir verraten, was Penispumpe und Co. bringen.

Erektionsstörungen haben verschiedene Ursachen

Aus medizinischer Sicht lassen sich leichte Erektionsstörungen mit den heutigen Möglichkeiten meist erfolgreich behandeln. Länger andauernde Erektionsstörung haben oft körperliche Ursachen. Zu den häufigsten zählen laut Bühmann Diabetes, Herz- und Gefäßerkrankungen, Prostatabeschwerden und hormonelle Faktoren. Aber auch psychische Faktoren sowie Suchtmittel wie Alkohol und Nikotin beeinflussen die Erektionsfähigkeit.

Penispumpen verhelfen zur Erektion

Einige Hersteller versprechen eine schnelle Erektion mittels einer medizinischen Vakuumpumpe für den Penis. Die Pumpe bewirkt einen Unterdruck im Zylinder um den Penis. Hierdurch füllen sich die Schwellkörper mit Blut, was wiederum zu einer Versteifung des Gliedes führt, die  durch einen Ring um den Penis nach Abnahme des Zylinders gehalten wird, so der Experte. "Mit der Vakuumpumpe ist es somit möglich, immer dann eine Erektion herzustellen, wenn sie benötigt wird", sagt Bühmann. "Vakuumpumpen sind für all jene Männer eine gute Alternative, die medizinische Potenzmittel nicht vertragen oder auf Grund von bestimmten Krankheiten wie Diabetes, Gefäßerkrankungen, Operationen oder andere Beschwerden keine natürliche Erektion erzeugen können." Nachteil der Vakuumpumpe: Beim Samenerguss können Schmerzen auftreten, ausgelöst durch den Erektionsring, der gegen die eingeengte Harnröhre stößt. "In vielen Fällen werden die Kosten für eine Penispumpe von den Krankenkassen übernommen", betont der Experte.

Harnröhrenstäbchen gelten als gute Alternative

Auch die Harnröhrenstäbchen-Therapie (Mediated Urethral System for erection, MUSE) stellt eine gute und effektive Alternative dar. "Bei dieser Therapieform wird mittels eines Stäbchen ein Gel direkt in die Harnröhre eingedrückt, das die Muskelzellen an den Penisarterien erschlaffen lässt und somit die Erektionsstörung behebt", so der Experte. Die Blutgefäße erweitern sich und Blut strömt in die Schwellkörper. Diese Methode gilt als sehr wirksam. Der Nachteil: "In 30 Prozent der Fälle führt die Methode zu starken Schmerzen nach der Anwendung", sagt Bühmann.

Die Dosierung wird vom Urologen festgelegt

Eine weitere und seit langem wirksame Alternative sind so genannte Schwellkörperspritzen (Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie, SKAT). Mittels eine Spritze wird ein Medikament in den Schwellkörper gespritzt, das dafür sorgt, dass es zu einer Erektion kommt. Die Anwendung der Spritze wird dem Betroffenen von einem Urologen gezeigt und in mehreren Sitzungen wird die Dosis so lange erhöht, bis eine zufriedenstellende Erektion erreicht wird. Dem Patienten ist es dann möglich, das Mittel selbst zu spritzen und so eine Erektion hervorzurufen. Aber auch hier können Nebenwirkungen auftreten, so der Experte. In seltenen Fällen kann es zu einer verlängerten Erektion kommen, die ab vierstündiger Dauer einer urologischen Intervention bedarf, da sonst dauerhafte Schäden eintreten können.

Penisprothesen müssen nicht gewechselt werden

Im Falle einer nicht erfolgreichen medikamentösen Therapie kann ein chirurgische Eingriff die letzte Rettung sein. Dazu kann eine Penisprothese erfolgreich eingesetzt werden. "Bei diesem ärztlichen Eingriff werden die Schwellkörper im Penis entfernt und durch eine hydraulische Silikonprothese ersetzt", so Bühmann. Die Prothese hat zwei Zylinder, einen Flüssigkeitsbehälter und eine Pumpe. Eine Erektion entsteht dadurch, dass die Pumpe mehrmals gedrückt wird und Flüssigkeit vom Behälter in den Zylinder läuft und diesen füllt. Sie wird beendet, wenn man die Pumpe anhaltend drückt, um die Flüssigkeit in den Behälter zurück zu bringen. Eine Penisprothese kann, wenn keine Entzündungen oder technischen Defekte auftreten, lebenslang im Körper bleiben und muss nicht gewechselt werden. Ein großer Nachteil besteht jedoch, wenn die Prothese abgestoßen wird. Dann wird eine Entfernung des Implantates notwendig.

Natürliche- oder pflanzliche Potenzmittel bringen nichts

Neben klassischen Potenzpillen werden vor allem im Internet eine Vielzahl an natürlichen und pflanzlichen Mitteln wie Ginseng oder Maca zur Potenzsteigerung angepriesen. Nach Meinung von Dr. Bühmann ist davon jedoch nichts zu halten. Oft ist auch zu lesen, dass Beckenbodengymnastik und andere Übungen zu einer gesteigerten Erektionsfähigkeit führen sollen. Auch davon ist leider nicht viel zu halten. "Viel Aufwand mit wenig Ergebnis", lautet die Meinung des Experten.

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